Schkölen: Schlammeinsatz an der Wasserburg

Schkölen  Freiwillige und die Feuerwehr packen mit an, um den Teich zu säubern – Im Vorfeld gab es Kritik    

Rund um die Schkölener Wasserburg ist am Mittwoch der Teich von allerlei Unrat befreit worden. Matthias Rechenberger gehörte zu den Freiwilligen, die sich in das schmutzige Wasser wagten, um Algen, Äste, Laub und Schlamm herauszufischen.

Rund um die Schkölener Wasserburg ist am Mittwoch der Teich von allerlei Unrat befreit worden. Matthias Rechenberger gehörte zu den Freiwilligen, die sich in das schmutzige Wasser wagten, um Algen, Äste, Laub und Schlamm herauszufischen.

Foto: Florian Girwert

Jonas Kluge flucht vor sich hin. Sein Stiefel steckt im Schlamm fest. Die umstehenden Helfer sind belustigt und geben Ratschläge: „Einmal putzen für den Nikolaus wird nicht reichen“, heißt es da. So heiter geht es mitunter zu beim Arbeitseinsatz an der Schkölener Wasserburg. Aus dem Teich rund um das Bauwerk ist viel Wasser abgelassen worden. Bald sollen Bauarbeiter anrücken und die Stützmauer für die Burgstraße erneuern. Dafür brauchen sie Platz. Der Teich muss vorübergehend ein paar Meter zurückgedrängt werden. Doch für den Moment hat die Gemeinde die Gelegenheit genutzt, das Gewässer zu bereinigen. Doch ohne Kritik war das nicht zu haben: Im sozialen Netzwerk Facebook kam es zu einer Debatte, ob das teilweise Ablassen des Wassers statthaft sei oder womöglich die Fische schädige. Zudem wurde Kritik laut, warum die Gemeinde kein Geld für die Reinigung locker gemacht habe.

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„Chemische Keule“ kommt nicht in Frage

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