Spatenstich für neue Zwei-Felder-Halle

Nun gibt es kein Zurück mehr: Landkreis investiert 2,4 Millionen Euro am Rudolstädter Gymnasium. Gestern erfolgte der offizielle Baubeginn. Die Fertigstellung ist für Sommer 2012 geplant.

Der erste Beigeordnete Wilhelm Dietz (CDU), Kreistagsmitglied Oliver Weder (BIDM), Landrätin Marion Philipp (SPD), Schulleiter Roland Arendholz und Architekt Thomas Wittenberg (von links) gestern beim ersten Spatenstich für den Turnhallenneubau.

Der erste Beigeordnete Wilhelm Dietz (CDU), Kreistagsmitglied Oliver Weder (BIDM), Landrätin Marion Philipp (SPD), Schulleiter Roland Arendholz und Architekt Thomas Wittenberg (von links) gestern beim ersten Spatenstich für den Turnhallenneubau.

Foto: zgt

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Rudolstadt. Viele Jahre haben Schüler, Eltern und Lehrer für die neue Schulturnhalle am Rudolstädter Gymnasium gekämpft, nun gibt es kein Zurück mehr. Gestern erfolgte mit dem ersten Spatenstich der Baubeginn für die 2,4 Millionen Euro Investition des Landkreises am Schulstandort Rudolstadt. Noch vor dem Winterbeginn soll das Tragwerk stehen und bis Mitte November winterfest gemacht werden, im kommenden Jahr ist der Innenausbau geplant.

"Wir haben für den Bau ein gutes Jahr veranschlagt, damit die Kinder bereits zum Schuljahresbeginn 2012 die neue Halle in Betrieb nehmen können", so Landrätin Marion Philipp (SPD). "Das ist für den Schulsport am Gymnasium eine enorme Verbesserung – und ebenso für den Vereinssport in der Stadt Rudolstadt."

Vorbei sind dann auch die Zeiten, zu denen die Schüler entweder zur Drei-Felder-Halle an der Schillerschule oder zur Turnhalle der Anton-Sommer-Schule zum Sportunterricht gehen mussten. "Wir sind froh, dass die Vorbereitungen nun abgeschlossen sind und es los geht. Gut war, dass die Sportlehrer bei der Planung mit einbezogen waren und ihre Vorstellungen auch berücksichtigt wurden", betonte Schulleiter Roland Arendholz.

Die eingeschossige Halle misst 28 mal 32 Meter bei einer Firsthöhe von zehn Metern. Der Anbau mit den Nebenräumen auf der gesamten Länge von 32 Metern ist weitere elf Meter breit. Das Hallendachtragwerk besteht aus parallelen Brettschichtholzbindern mit einer Spannweite von 27 Metern, die von Trapezblechen überspannt werden sollen. Das Dach ist für die spätere Nutzung einer Photovoltaikanlage vorgesehen. Noch keine Lösung gibt es mit der Stadt Rudolstadt für die Nutzung der Halle durch Vereine. "Hier werden wir neue Wege suchen müssen, wir werden jedenfalls keinen zweiten Hallenwart einstellen können", so Philipp.

Für den Neubau müssen mindestens drei große Bäume weichen, die sich mitten auf dem Baufeld befinden. Ersatzpflanzungen sind dafür vorgesehen.

"Das wird eine enorme Verbesserung für den Schulsport."Landrätin Marion Philipp

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren
Im Moment können keine Kommentare gesichtet werden. Da wir für Leserkommentare in unserem Internetauftritt juristisch verantwortlich sind und eine Moderation nur während unserer Dienstzeiten gewährleisten können, ist die Kommentarfunktion wochentags von 22:00 bis 08:00 Uhr und am Wochenende von 20:00 bis 10:00 Uhr ausgeschaltet.