Startschuss für Projekt mit Uni Göttingen

Rudolstadt  Für Zusammenhalt der Gesellschaft

Das Kooperationsprojekt „Das Soziale-Orte-Konzept. Neue Infrastrukturen für gesellschaftlichen Zusammenhalt“ des Soziologischen Forschungsinstituts Göttingen und der Universität Göttingen (Lehrstuhl Soziologie Ländlicher Räume) widmet sich der Frage, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt entstehen oder stabilisiert werden kann und welcher sozialer Infrastrukturen es dafür bedarf. Es geht um die Entwicklung eines Konzepts „Sozialer Orte“. Als Untersuchungsräume des dreijährigen Forschungsprojekts fungieren die Landkreise Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen und Waldeck-Frankenberg in Hessen.

Ländlicher Raum in Zeiten von Umbrüchen

Das Forschungsprogramm, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Fördermaßnahme „Zusammenhalt stärken in Zeiten von Krisen und Umbrüchen“ unterstützt wird, umfasst landkreisweite empirische Erhebungen, Workshops und künstlerische Interventionen. Darüber hinaus begleiten juristische und raumplanerische Expertisen das Projekt, um mit den gewonnenen Ergebnissen einen grundlegenden Beitrag zu Fragen lokaler Demokratie, der Bewirtschaftung öffentlicher Güter und der Gleichwertigkeit von Lebensverhältnissen leisten und damit Ansätze für neue bundespolitische Maßgaben und Maßnahmen definieren zu können.

Zum Auftakt trafen sich die beiden Forschungsteams mit Akteuren der beiden Untersuchungsregionen in Berlin. Im März folgt die Eröffnungsveranstaltung in Göttingen, die das Projekt auch externen Wissenschaftlern, Politikern und Akteuren vorstellt. Bereits im Februar wird mit den ersten Interviews begonnen.

Weitere Projektinformationen unter: www.sofi-goettingen.de/projekte

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