Stifte-Spielplatz in Gera-Zwötzen von Kindern erobert

Gera  In Zwötzen hat das Warten ein Ende. Mädchen und Jungen aus Kindergärten und der Grundschule sind die ersten

Gestern Nachmittag durften die Kinder aus der Nachbarschaft, den umliegenden Kindereinrichtungen und der Zwötzener Grundschule endlich ihren neuen Stifte-Spielplatz am Meta-Böhnert-Platz in Besitz nehmen.

Gestern Nachmittag durften die Kinder aus der Nachbarschaft, den umliegenden Kindereinrichtungen und der Zwötzener Grundschule endlich ihren neuen Stifte-Spielplatz am Meta-Böhnert-Platz in Besitz nehmen.

Foto: Peter Michaelis

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Blaue Buntstifte tragen den Kletterturm mit Hängebrücke, Rutsche und Drehstange. Gelbe Stifte stützen das Schaukelgerüst. Nur der rote Riesenstift, die Wippe, ist nicht angespitzt.

„Auf die Plätze, spielfrei. Wer als erster oben ist!", rief gestern Geras Baudezernentin Claudia Baumgartner (parteilos) den Kindern zu. Die rannten los. Das Warten hatte ein Ende. Nach dem Hochwasser 2013 war zuerst der Sand ausgetauscht worden. Die Eröffnung vorigen Herbst verschob sich wegen langer Lieferfristen und nun musste noch einmal vier Wochen gewartet werden, bis der Beton der Fundamente ausgehärtet hatte.

„Das Silberne ist cool“, hatte Tamino aus der 1c der Zwötzener Grundschule noch vor der Freigabe gesagt und es als erstes mit Freund Tim ausprobiert. Was aussieht wie ein schräg angestellter Quirl braucht Geschick, um es in Bewegung zu versetzen. Den Jungen und den vielen Kindern nach ihnen gelang das gestern.

Leiterin Lena Beck vom Spatzennest war mit den Tausendfüßlern da, Sabine Petzold vom Kleinstheim Lasurstraße hatte Kinder mitgebracht. Erzieherin Kati Große testete den neuen Geräte Platz mit Hortkindern der Zwötzener Grundschule. Karin Neugebauer und Annett Schleif vom Heinrichstift waren mit den Gruppen Schmetterling und Käfer bei der Einweihung dabei. „Die Kinder erlebten den Bau mit und brachten die Stifte mit dem Namen ihres Kindergartens in Verbindung“, erzählte Frau Neugebauer. „Es ist schön, dass für die Kinder etwas gemacht wird“, lobte Vater Christian Mühlig. Für die Idee dankte die Baudezernentin ihrer Mitarbeiterin Heidi Tiesler. Gepflegt wird der Platz weiter von Mitarbeitern der Lebenshilfe.

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