Tonnenschwerer Transport rollt gen Mohlis – Kurzzeitige Vollsperrungen nötig

Schmölln/Mohlis  Der Transport sogenannter Großkomponenten für die Bauarbeiten am Windpark Mohlis wird ab Mitte Juni zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr für mehrere Wochen führen. So verläuft die Route.

Turmteile, Gondeln und Rotorblätter werden angeliefert. Symbol-

Turmteile, Gondeln und Rotorblätter werden angeliefert. Symbol-

Foto: Fredrik von Erichsen/dpa

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Die Bauarbeiten am Windpark Mohlis laufen auf Hochtouren. Investor auf den Gemarkungen der Schmöllner Ortsteile Drogen und Steinsdorf ist die Juwi AG. Die vier Anlagen vom Typ Vestas V 136 werden ab Dienstag, 18. Juni, angeliefert. Der Transport der so genannten Großkomponenten nimmt laut Juwi vier bis sechs Wochen in Anspruch. Dabei werden Turmteile, Gondeln und Rotorblätter durch den Anlagenhersteller angeliefert. Die größten Einzelteile dabei sind die Windradflügel. Samt Fahrzeug erreicht deren Transport eine Länge von über 70 Meter und wiegt rund 70 Tonnen.

Die Anlieferroute erfolgt laut Juwi und Stadtverwaltung Schmölln über die Autobahn 4, Anschlussstelle Ronneburg, entlang der Bundesstraße 7 durch Untschen bis nach Schmölln. In Schmölln führt der Weg bis zum Abzweig Bergstraße, von dort über Bohra und die Kreisstraße 522 und weiter entlang der Milchproduktion Altkirchen bis zur Windparkeinfahrt.

Die Transportroute ist laut Juwi im Vorfeld mit der Polizei und allen zu beteiligenden Behörden abgestimmt. Aufgrund der ausreichend großen Fahrbahnbreite ist eine Vollsperrung des Verkehrs nicht erforderlich, teilt das Unternehmen mit. Lediglich in Höhe der Ortsdurchfahrt Untschen könne es aufgrund der Kurvensituation zu kurzen Vollsperrungen im Minutenbereich kommen. Die Verkehrsabsicherung erfolge durch das Speditionsunternehmen und deren Begleitfahrzeuge.

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