Verhandlungen zur Elstertal dauern an

Gera/Erfurt  Verhältnis Stadt und Land sei ungeklärt

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Die Verhandlungen zum Verkauf der Mehrheitsanteile an der GWB Geraer Wohnungsbaugesellschaft Elstertal mbH laufen. Mehr gab Antje Hellmann, die Sprecherin des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft, diese Woche nicht preis. Von fortdauernden Verhandlungen hatte auch Geras Oberbürgermeister Julian Vonarb (parteilos) in der letzten Stadtratssitzung vor der Neuwahl berichtet. Im Januar hatte Benson Elliot, die inhabergeführte Investorengemeinschaft aus London, angekündigt, Mitte 2019 ihre Anteile von 79,4 Prozent am Wohnungsunternehmen verkaufen zu wollen.

Erst nachdem die Stadt Gera das vorhandene Wertgutachten noch einmal hatte prüfen lassen, habe sie ein Kaufangebot unterbreitet, heißt es aus gut unterrichteten Kreisen. Verhandelt werde konstruktiv. Als kritischer Kern, so erfuhr unsere Redaktion, entpuppe sich die Vereinbarung über das künftige Rechtsverhältnis zwischen der Stadt Gera und dem Freistaat Thüringen. Dabei solle es auch um die Beschneidung der Rechte als Minderheitsgesellschafter gehen. Für die Mieter und die Geschäfte des Unternehmens würde sich aber nichts ändern.

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