Vierzehnheiligen: Kinder haben Spielplatz eingeweiht

Zusage des Jenaer Oberbürgermeisters wurde eingelöst. Kinder haben am Sonnabend ihren neuen Spielplatz übernommen. Kommunalservice betreut in der ganzen Stadt 62 Spielplätze.

Spielplatzeinweihung in Vierzehnheiligen. 13000 Euro hat die Stadt Jena investiert, sdamit die elf Kinder aus Vierzehnheiligen und ihre Freunde aus den Nachbardörfern wieder eineen schöneen Spielplatz bekommen. Der alte muste aus Sicherheitsgründen abgerissen werden.

Spielplatzeinweihung in Vierzehnheiligen. 13000 Euro hat die Stadt Jena investiert, sdamit die elf Kinder aus Vierzehnheiligen und ihre Freunde aus den Nachbardörfern wieder eineen schöneen Spielplatz bekommen. Der alte muste aus Sicherheitsgründen abgerissen werden.

Foto: zgt

Vierzehnheiligen. Da half auch alles laute Trompeten und Trommeln, kräftig in die Tuba und ins Horn blasen nichts - den Frühling konnten die Musikanten am Sonnabendvormittag nicht auf den Dorfplatz von Vierzehnheiligen locken. Beim Klang von "Komm lieber Mai und mache die Bäume wieder grün" konnten die großen und kleinen Gäste, die der Einladung von Bürgermeister Harald Seime gefolgt waren, nur vom Frühling träumen.

Doch den Kindern, die die Hauptpersonen an diesen Vormittag waren, machte n die Temperaturen um Null Grad Celsius nicht viel aus. Sie waren in Mützen, Schals und Handschuhe eingemummelt - und beim Herumtoben wird einem sowieso warm. Und dazu gab es kurz nach zehn Uhr allen Grund und jede Menge Gelegenheit.

"Man soll die Feste feiern, wie sie kommen, und wir haben heute Grund dazu", sagte der Bürgermeister. Vor rund einem Jahr sei der Jenaer Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter von den Vierzehnheiliger Kindern ziemlich scharf attackiert worden, was denn mit der alten Rutsche werden soll, die aus Sicherheitsgründen gesperrt werden musste, erinnerte Seime die Gäste. Der OB habe zugesagt, dass Vierzehnheiligen einen neuen Spielplatz bekommen werde. "Und er hat Wort gehalten", freute sich der Bürgermeister. Und dann rief er die Vierzehnheiliger Kinder und ihre mitgekommenen Freunde an ein mit Luftballons geschmücktes Seil. Und auf das Kommando "Hau-ruck!" zogen 22 kleine Hände das Absperrband von dem neuen Spielplatz. Der dann prompt gestürmt wurde.

Dass die Mädchen und Jungen des kleinsten Jenaer Ortsteiles - hier leben 104 Einwohner, davon sind elf Kinder - nun nicht nur eine neue Rutsche, sondern einen ganzen Spielturm mit Schaukelbrücke, Kletterwand und anderen Raffinessen bekommen haben, sei den fleißigen Mitarbeitern des Kommunalservice zu danken, erklärte Seime. Und freute sich deshalb besonders, KSJ-Chef Uwe Feige und Sandy Häßler begrüßen zu können, die im Unternehmen die Verantwortung für die kommunalen Spielplätze trägt.

Und das sind nicht wenige. "Insgesamt haben wir im Stadtgebiet 62 kommunale Spielplätze, für deren Verkehrssicherheit und Ordnung im Umfeld wir verantwortlich sind", berichtete Sandy Häßler. Eigentlich seien alle Spielplätze ganz gut in Schuss, viele seien in den vergangenen Jahren schon erneuert worden. "Die schlechtesten gab es hier und in Krippendorf, wo Ende April ein neuer Spielplatz übergeben wird", gestand sie. 13"000 Euro habe die Kommune allein für das neue Spielgerät in Vierzehnheiligen ausgegeben, das Spielgerätekonstrukteur Mattthais Körting aus Jena erdachte und baute. "Das macht die Zusammenarbeit mit ihm so angenehm. Man kann sagen, was man haben möchte, und er setzt die Idee um", lobte Häßler den Holzfachmann. Für den leicht geneigten Platz in dem Rundlingsdorf wählte Körting als Material Robinenstämme, "weil die so schön krumm sind und die Spieltürme dadurch sehr natürlich aussehen".

Wie Sandy Häßler berichtete, will die Stadt Jena in diesem Jahr noch weitere Spielplätze sanieren, so in der Kastanienstraße, am Wenigenjenaer Platz und den Bolz-Platz in der Hugo-Schrader-Straße. 230"000 Euro stehen für Reparaturen und Instandsetzungen zur Verfügung.

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