Volkssolidarität ist Juli-Sieger bei der Aktion Verein des Monats

Gera  Verein des Monats: Für die drei Kandidaten ist bei der Aktion vor allem wichtig gewesen, dass ihre Vereine in der ­Tageszeitung ausführlich ­vorgestellt wurden.

Volksbank-Vorstand Hendrik Ziegenbein gratuliert Kerstin Gerischer (vorn) von der Volkssolidarität zum Sieg. Christiane Berndt-Fröhlich vom Verein Besondere Kinder (hinten links) und Silvia Meinhardt von der Lebenshilfe freuen sich ebenfalls über die ­erfolgreiche Teilnahme Foto: Peter Michaelis

Volksbank-Vorstand Hendrik Ziegenbein gratuliert Kerstin Gerischer (vorn) von der Volkssolidarität zum Sieg. Christiane Berndt-Fröhlich vom Verein Besondere Kinder (hinten links) und Silvia Meinhardt von der Lebenshilfe freuen sich ebenfalls über die ­erfolgreiche Teilnahme Foto: Peter Michaelis

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„Wir haben zwar gebangt, gehofft und ja, auch geliebäugelt. Aber den Sieg haben wir nicht erwartet, weil die Konkurrenz so stark war“, sagt eine glückliche Kerstin Gerischer. Die Geschäftsführerin des Geraer Kreisverbandes der Volkssolidarität nahm gestern von Volksbank-Vorstand Hendrik Ziegenbein den 1000-Euro-Scheck entgegen. Ihr Verein hat in der Juli-Runde der OTZ-Aktion Verein des Monats gewonnen, die meisten Leser hatten sich für die Volkssolidarität entschieden.

„Wenn wir nicht gewonnen hätten, wären wir auch nicht böse gewesen“, so Gerischer, die wie die anderen Vereine auch vor allem die Öffentlichkeit zu schätzen weiß, die das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder durch die Aktion erfährt. „Die Resonanz war sehr gut, mehr als erhofft“, sagt Christiane Berndt-Fröhlich vom Verein Besondere Kinder Gera und Landkreis Greiz, der Drittplatzierter wurde. Platz zwei ging an die Lebenshilfe. Deren Geschäftsführerin Silvia Meinhardt berichtete gestern froh davon, wie viele Leute auf die Veröffentlichung in der Zeitung reagiert haben.

„Für mich ist die Auszeichnung des Vereins des Monats jedes Mal wieder etwas Besonderes“, so Hendrik Ziegenbein, der stolz ist auf die „gemeinsame Initiative mit unserer Tageszeitung, der OTZ“, wie er betont. Dadurch wird das gesellschaftliche Engagement von Ehrenamtlichen in den Vordergrund gerückt. „Die Vereine haben die Möglichkeit zu zeigen, was sie können und leisten“, sagt der Banker. Und auf diese Weise könnten nicht nur neue Mitglieder, sondern auch Spender und Sponsoren gewonnen werden, die fürs Leben jedes Vereins enorm wichtig sind.

Der Bank sei es ein Bedürfnis, sich dort zu engagieren, wo ihr Geschäftsbereich ist. „Wir sind tätig in Ostthüringen, in der Region“, sagt Ziegenbein und freut sich, dass die Volksbank nun auch im Bereich Saalfeld und Rudolstadt gemeinsam mit der OTZ den Verein des Monats sucht.

Die Geraer Redaktionsleiterin Sylvia Eigenrauch dankte den Vereinen, unseren Lesern und der Volksbank Gera/Jena/Rudolstadt, die die Preisgelder zur Verfügung gestellt hat. Denn auch Zweit- und Drittplatzierter gehen nicht leer aus, jeweils 150 Euro bekommen sie. Mitmachen lohnt sich auch für Zeitungsleser, zehn von ihnen erhielten 50 Euro. Zu ihnen gehört Regina Schöning. „Ich fahre nächste Woche in den Urlaub, da kann ich das Geld gut gebrauchen“, freut sie sich. Die Aktion Verein des Monats findet sie „einwandfrei“, der Hospizverein, in dem sie sich engagiert, hat in der Vergangenheit schon einmal gewonnen.

Noch nicht verplant hat Axel Knoop das Geld. „Ich habe das erste Mal überhaupt etwas gewonnen“, erzählt der Geraer, dessen Freundin gesagt hat, er solle den Stimmzettel ausfüllen. Ganz konkrete Vorstellungen, was sie mit den 50 Euro machen wird, hat indes Tanja Thoß: „Reichlich Windeln werden wir davon kaufen“, sagt die junge Mutter, die ihre Zwillingsmädchen zur Preisverleihung mitgebracht hatte.

Kerstin Gerischer weiß übrigens schon genau, wofür die 1000 Euro Preisgeld eingesetzt werden. „Im November gibt es eine Ausfahrt nach Oberwellenborn als Dank für unsere Ehrenamtlichen. Dafür wird das Geld genommen“, verrät die Volkssolidarität-Geschäftsführerin.

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