Wasserrohrbruch in Großlohra: 50 Haushalte notversorgt

Großlohra.  Nordhäuser Wasserverband sucht weiterhin nach der Schadstelle zwischen Münchenlohra und Großwenden, um sie beseitigen zu können.

Nach dem Rohrbruch in Großlohra setzt der Nordhäuser Wasserverband auch seinen Wasserwagen ein.

Nach dem Rohrbruch in Großlohra setzt der Nordhäuser Wasserverband auch seinen Wasserwagen ein.

Foto: Archivfoto: Roland Obst

Ein Rohrbruch in Großlohra bereitet den Mitarbeitern des Nordhäuser Wasserverbandes nach wie vor große Sorgen. Seit Freitag suchen sie die Stelle. Auch der Samstag habe keine Entspannung gebracht, berichtet Verbandschefin Carmen Lis.

Seit Samstagmorgen werden etwa 50 Haushalte über einen Wasserwagen notversorgt. Die Verbandsmitarbeiter versuchen auch am Sonntag, die Schadstelle zwischen Münchenlohra und Großwenden zu finden und zu beseitigen.

Die betroffenen Bürger bittet Carmen Lis weiterhin um Verständnis. Gleichzeitig bedankt sie sich für „die Hinweise auf die entstandenen Frostzähler“.

Alle Anwohner werden gebeten, zu prüfen, ob ihre Wasserzähler und die Wasserleitungen in unbeheizten Kellern dicht und unbeschädigt sind. Dabei sollten sie auch auf Rauschgeräusche an den Hausanschlussleitungen im Bereich des Zählers achten.

Der Nordhäuser Wasserverband kämpfe schon seit zwei Wochen mit den Auswirkungen der extrem hohen Minustemperaturen, schildert Carmen Lis. 70 Wasserzähler seien allein seit dem 13. Februar im Kreis Nordhausen durch den Frost beschädigt worden. Einen weiteren Rohrbruch gab es am Freitag auch in Niedersachswerfen in der Straße der Einheit.

Wasserzähler und Trinkwasserinstallationen in unbeheizten und leer stehenden Gebäuden und Wochenendgrundstücken werden nicht immer genügend vor Frost geschützt. Wenn nach den frostigen Tagen die Temperaturen wieder steigen, bestehe die Gefahr, dass eingefrorene Leitungen beim Auftauen platzen, das Wasser herausspritzt und Schäden verursacht.