Wohnmobil- und Bungalowdorf an der B92 bei Neugernsdorf geplant

Langenwetzendorf  Die Betreiberin der Wassersportschule Thüringen hat große Pläne – für Wohnmobilstellplätze und Bungalows nahe der B92. Der Gemeinderat von Langenwetzendorf hat bereits grünes Licht gegeben.

Hier zu sehen ist das Gelände in der Siedlung „Neue Schenke", auf dem die Ferienanlage geplant ist.

Hier zu sehen ist das Gelände in der Siedlung „Neue Schenke", auf dem die Ferienanlage geplant ist.

Foto: Norman Börner

In Neugernsdorf – einem Ortsteil der Gemeinde Langenwetzendorf – soll in drei bis fünf Jahren ein Wohnmobil- und Bungalowdorf entstehen.

Urheber dieser Pläne ist Anette Köhler, die am Zeulenrodaer Meer die Wassersportschule Thüringen betreibt. „Die Planungen sind noch in einer sehr frühen Phase“, sagt Köhler. Ein Grundstück für die Vision hat man allerdings schon auserkoren. Die Ferienanlage soll auf einem Grundstück in der Siedlung „Neue Schenke“ an der B94 entstehen.

Dort will man zehn bis fünfzehn Wohnmobilstellplätze, zehn bis fünfzehn unbeheizte und fünf beheizbare Bungalows als Unterschlupf für Urlauber und Camper bauen. Außerdem sollen in den leer stehenden Gebäuden auf dem Grundstück Schulungs- und Verkaufsräume der Wassersportschule einziehen.

Doch das bedeute nicht, dass man nur auf Urlauber schiele, die die gut 15 Kilometer entfernte Talsperre in Zeulenroda ansteuern wollen. „Wir haben in der Umgebung viele kleine Orte mit guter Gastronomie sowie tollen Wander- und Radwegen“, sagt Anette Köhler.

Der Gemeinderat von Langenwetzendorf gab bereits grünes Licht. „Wir unterstützen das Projekt, wo es nur geht. Es wäre für die ganze Region ein Gewinn“, sagt Langenwetzendorfs Bürgermeister Kai Dittmann (CDU). Am Dienstag wurden nun die Bürger als Teil des Planverfahrens zu dem Vorhaben angehört.

Die anwesenden Gastronomen, Anwohner und Interessierten befanden allesamt, dass das Vorhaben Vorteile für den Tourismus in der Region bedeuten würde. Von vielen wurde sich allerdings gewünscht, dass das Feriendorf und die Siedlung „Neue Schenke“ an das Radwegenetz angeschlossen wird. Bürgermeister Dittmann betonte, dass man dafür im endgültigen Bebauungsplan einen Bereich an der B94 vorhalten würde.