Felix: Den Mops kenn ich doch

Tino Richter über eine tierische Begegnung.

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Es ist knapp über einen Monat her, da wurde in unmittelbarer Nähe der eigenen Wohnung eine Szene des Weimarer Tatorts gedreht. So ein Ereignis darf man sich natürlich nicht entgehen lassen. Also wurden die überraschte Frau und der Sprössling kurzerhand unter einem Vorwand ins Auto gesetzt. "Rein zufällig" fuhren wir in Schrittgeschwindigkeit am Drehort vorbei und schauten uns neugierig das Spektakel aus der Nähe an.

Als uns dann ein Mops des Filmteams fast ins Auto lief, war der Schreck nicht nur bei uns groß. Auch die schwangere Nora Tschirner, die die Szene beobachtete, schaute bedröppelt drein. Zum Glück ist dem kleinen Vierbeiner nichts passiert. Offensichtlich wollte das Hündchen gedankenverloren und vom Hunger getrieben zum Catering-Wagen laufen und hatte die Straße einfach vergessen.

Als ich dieser Tage an eben jener Stelle mit dem Sohnemann spazieren ging, traute ich meinen Augen kaum. Erneut hatte sich ein Filmteam dort breit gemacht, diesmal, um neue Folgen für den ARD-Vorabendkrimi "Akte Ex - Heiter bis tödlich" zu drehen. Und nun raten Sie mal, auf wen wir dort wieder trafen?

Richtig, auch der Mops war dabei. Die Wiedersehensfreude hielt sich bei ihm allenfalls in Grenzen. Ob er uns wohl erkannt hat? Diesmal hatte er es sich in einem kleinen Körbchen bequem gemacht, die Gefahr eines Autounfalls bestand also nicht.

Vielleicht werden wir auf einem der nächsten Spaziergänge einfach mal eine Wiener einstecken. Vorsichtshalber.

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