Felix Thuringia: Gestrandet am Ballermann

Tino Richter über zwei zusätzliche Tage „Urlaub“.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Mallorca in den Herbstferien war traumhaft schön. Bis auf einen Nachmittag mit Nieselregen gab es Sonne pur, täglich bis zu 27 Grad und strahlend blauen Himmel. Mit dem Mietwagen ging es zum beeindruckenden Castell von Capdepera, zur lebendigen Inselhauptstadt Palma, auf abenteuerlichen Straßen in die gewaltige Schlucht Torrent de Pareis und ins malerische Fischerdorf Cala Figuera. Das Mittelmeer lud mit angenehmen 22 Grad zum Baden ein. Kurzum: wir genossen den Sommer mitten im Oktober.

Am Tag unserer Abreise wurden wir jedoch auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Beim Einchecken am Flughafen kam die Mitteilung, dass unser Rückflug nach Nürnberg wegen eines Fluglotsenstreiks in Frankreich gestrichen wurde. Betroffen waren auch noch weitere Maschinen unserer Airline. Und so kam es, dass 1600 Menschen zunächst am Flughafen von Palma de Mallorca festsaßen.

Nach stundenlanger Warterei wurden wir mit anderen Gestrandeten in einem Hotel an der Playa del Palma, gleich neben dem Ballermann untergebracht. Wegen eines neuen Termins für den Rückflug sollten wir uns stündlich an der Rezeption melden, zu allem Überfluss war eine von der Fluggesellschaft angegebene Hotline vollkommen überlastet. Da sich nach 24 Stunden immer noch nichts tat, lagen die Nerven vor allem bei Familien mit kleinen Kindern blank.

Der erlösende Anruf kam dann mitten in der Nacht. Am Flughafen erhielten wir die letzten vier Plätze in einer Sondermaschine, die uns nach Köln brachte. Andere Gestrandete, so erfuhren wir später, mussten noch einen weiteren halben Tag auf dem Flughafen ausharren...

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Kommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.