Kommentar: Letzte Chance für Mario Götze

Axel Lukacsek über Fußballer Mario Götze.

Axel Lukacsek

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Foto: Peter Michaelis

Sogar über ein frühes Ende seiner Karriere wurde schon heftig spekuliert. Aber so wie vor ein paar Wochen es Andre Schürrle mit noch nicht einmal 30 Jahren tat, will Mario Götze dann doch nicht abtreten. Wenn es nun die wildesten Gerüchte um die Zukunft des arbeitslosen Fußballprofis gibt, dann geht es wohl auch um die letzte Chance, seiner Karriere noch einmal einen Kick zu geben.

Auf dem Papier ist der Weltmeister von 2014 ganz oben angekommen. Aber über die Rolle als der Mann für die entscheidenden Momente ist er nie hinausgekommen, obwohl er nach wie vor für seine feine Technik geschätzt wird.

Für einen echten Stürmer halten ihn viele jedoch für zu langsam. Dabei wurde der WM-Finaltorschütze der magischen Nacht von Rio de Janeiro einst gar als das Jahrhunderttalent bezeichnet.

Monaco, Sevilla, Florenz und jetzt der FC Bayern München. Die Liste der angeblichen Interessenten ist lang. Gute Gründe für eine baldige Vertragsunterschrift gibt es ebenso. Im Gegensatz zum zurückgetretenen Schürrle hat Götze noch nie im Ausland gespielt. Eine Chance also, noch einmal den Karriereturbo zu zünden. Eine Rückkehr nach München wäre ebenso nicht ganz abwegig. Immerhin hat es Trainer Hansi Flick geschafft, auch den ausgemusterten Nationalspieler Thomas Müller zu neuer Top-Form zu verhelfen.

Damit seine Karriere doch noch einen Schub erhält, muss vieles stimmen. Aber nicht umsonst hat Mario Götze seit April ja einen neuen Berater.