Kommentar: Positive Ablenkung

Thomas Rudolph über den Vergleich mit dem BVB.

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Der Rahmen war würdig, der mutige Auftritt der sehr jungen Erfurter Elf ebenfalls. Wer hätte gedacht, dass das sportlich bedeutungslose Spiel doch noch ein positives Fazit hinterließ.

Dabei gingen die Verantwortlichen noch am Vortag mit einem mulmigen Gefühl ans Werk. Der BVB, Abends im Supercup gegen die Bayern aktiv, verzichtete erwartungsgemäß auf viele Leistungsträger. Noch größer war jedoch der Aderlass bei den Rot-Weißen. Wenn aus der Stammelf einer Drittligamannschaft kein Akteur auf dem Rasen steht, sagt das einiges aus.

Der gestrige Vergleich zur Stadioneinweihung stand scheinbar von vornherein unter keinem guten Stern. Positive Schlagzeilen gab es schon bei der eigentlich für den 22. Januar geplanten Erstauflage nicht. Dortmund konnte wegen Nebel in Erfurt nicht landen und kehrte um – obwohl Rot-Weiß nichts dafür konnte, gab es deutschlandweit Gelächter. Rund sieben Monate später sorgten zunächst ein schwacher Saisonstart, Verletzungspech und die damit verbundene Platzierung in der Tabelle, dass die Freude auf das Spiel bei Krämer und Co. gen null blieb.

Selbst die Tatsache, dass die Begegnung den finanziell klammen Erfurtern in der Vergangenheit enorm half, rückte vorerst in den Hintergrund. Ein Auftritt des BVB als Belastung – so wurde es offen kommuniziert. 90 Spielminuten später blieb unter Sonnenschein aber doch ein positives Fazit – den Alltagssorgen zum Trotz.

Eine Halbzeit auf Augenhöhe

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