11,8 Tonnen Stimmzettel für Thüringen im Druck

Erfurt. 11,8 Tonnen wiegen die Stimmzettel, auf denen die Thüringer Mitte September ihre Kreuze bei der Landtagswahl machen können. Bis zum Wahltag ist noch viel zu organisieren.

Die Benachrichtigungen sollen laut Krombholz bis zum 24. August bei den 1,84 Millionen Wahlberechtigten im Freistaat sein. Archivfoto: Peter Endig/dpa

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Knapp zwei Millionen Euro kostet die Organisation der Landtagswahl in Thüringen am 14. September. Das seien trotz des großen logistischen Aufwandes nur etwas mehr als ein Euro pro Wahlberechtigtem, sagte Landeswahlleiter Günter Krombholz am Mittwoch in Erfurt. Nach seinen Angaben liegen die Vorbereitungen für die Wahl im Zeitplan. Derzeit würden die Stimmzettel gedruckt, deren Gewicht sich auf 11,8 Tonnen summiere, und die Wahlbenachrichtigungen verschickt.

Die Benachrichtigungen sollen laut Krombholz bis zum 24. August bei den 1,84 Millionen Wahlberechtigten im Freistaat sein. Briefwahlunterlagen könnten bereits über die Internetseite des Landeswahlleiters beantragt werden. Der Service sei seit dem 4. August freigeschaltet. Für blinde und sehbehinderte Menschen würden etwa 1000 Wahlschablonen zur Verfügung gestellt, damit sie auch ohne Hilfe ihre Stimme abgeben könnten.

Die Thüringer entscheiden bei der Wahl über die Zusammensetzung des neuen Landtages und damit über die künftige Regierung. Derzeit wird der Freistaat von einer CDU/SPD-Koalition regiert.

Bisher seien keine Probleme bei der Gewinnung von Wahlhelfern zu erkennen, sagte Krombholz. Es würden rund 30 000 Freiwillige gebraucht, um die Organisation am Wahltag zu sichern. Die ersten Schulungen der Helfer hätten begonnen.

Bei der Ausstattung der etwa 3000 Wahllokale könnten die Kommunen auf vorhandene Wahlkabinen und -urnen zurückgreifen - immerhin ist es nach den Europa- und Kommunalwahlen bereits der dritte Urnengang in diesem Jahr.

Krombholz rechnet am Wahlabend mit einem großen Ansturm auf die Internetseiten des Statistischen Landesamtes, auf denen auch die Ergebnisse der 44 Wahlkreise zu sehen sein werden. Die technischen Voraussetzungen für hohe Zugriffszahlen seien geschaffen. Sollte es technische Problem geben, stehe noch ein zweites System zu Verfügung. "Wir haben genügend Kapazität im Rückhalt", sagte der Landeswahlleiter.

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