Erfurt. Ein Antrag zur feministischen Stadtplanung erregt in Erfurt so manche Gemüter. Und das liegt nicht an der Forderung nach breiteren Bürgersteigen.

Die Forderung der Grünen nach einer „feministischen Stadtplanung“ hat in Erfurt eine Kontroverse ausgelöst. Besonders stoßen sich die Kritiker an der Formulierung, die Stadt von heute sei für den „weißen, berufstätigen, heterosexuellen Mann“ geplant. Er fühle sich „zutiefst beleidigt, diskriminiert und letztendlich rassistisch angegriffen“, findet zum Beispiel Christian Büttner, Vorstandsvorsitzender der Wohnungsbaugenossenschaft (WBG) „Einheit“.