Erfurt. Der Entwurf des Agrar- und Forstflächenstrukturgesetzes sieht in Thüringen Bußgelder von bis zu einer Million Euro vor. Infrastrukturministerin spricht von einem „bundesweiten Novum“.

Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij (Linke) beginnt die offizielle Vorstellung des ersten Entwurfs für ein Agrar- und Forstflächenstrukturgesetz – ein „bundesweites Novum“, wie sie es nennt, – mit Zahlen. In Thüringen gebe es 800.000 Hektar Landwirtschaftsfläche, darunter 630.000 Hektar Acker- und 170.000 Hektar Grünland. Etwa die Hälfte des Freistaats werde landwirtschaftlich genutzt. Über die Hälfte der Betriebe bewirtschafteten bis zehn Hektar, nur ein Prozent habe mehr als 1000 Hektar.