Gierstädt. Unternehmen, die in ressourcenschonende Produktionsabläufe investieren oder dafür neue Technologien ausprobieren, sollen künftig Fördergeld vom Land bekommen können.

Thüringens Landesregierung will kleine und mittelständische Unternehmen fördern, die schonend mit Ressourcen umgehen. "Wer Rohstoffe spart, spart häufig auch Energie", sagte Umweltminister Bernhard Stengele (Grüne) der Deutschen Presse-Agentur. Energieeffizienz sei ein entscheidender Faktor der Energiewende. Das Förderprogramm sollte am Freitag bei einem Besuch Stengeles in einem Lehmwerk vorgestellt werden. Gefördert werden sollen Beratung, Umsetzung und Pilotprojekte, hieß es.

Bernhard Stengele (Grüne) ist Minister für Umwelt, Energie und Naturschutz in Thüringen.
Bernhard Stengele (Grüne) ist Minister für Umwelt, Energie und Naturschutz in Thüringen. © Sascha Fromm

"Gute Material-Kreisläufe sind der beste Weg für die Unternehmen, effizient und damit umweltschonend zu wirtschaften", sagte Stengele. Unternehmen könnten etwa Schnittreste reduzieren, Kreisläufe verbessern und Wasser sparen. Über das Programm "GreenInvest Ress" stehen nach Angaben des Umweltministeriums in den kommenden sechs Jahren fast 30 Millionen Euro zur Verfügung.

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Eine umfassende Beratung könne Einsparpotenziale für Ressourcen in Produktionsprozessen identifizieren. Außerdem können Investitionen zur Verbesserung der Ressourcenschonung gefördert werden. Auch die Erprobung neuer Modelle oder Technologien können unterstützt werden. Möglich sind Förderungen von bis zu 60 Prozent der Kosten, Anträge können ab Dienstag über die Thüringer Aufbaubank gestellt werden.