Flugretter absolvieren 3371 Einsätze

Ein Rettungshubschrauber der DRF-Luftrettung Nordhausen startet vom Südharz-Klinikum in Nordhausen.

Ein Rettungshubschrauber der DRF-Luftrettung Nordhausen startet vom Südharz-Klinikum in Nordhausen.

Foto: Marco Kneise / Archiv

Nordhausen/Suhl/Bad Berka.  Nordhäuser Helikopter steigt mit 1483 Starts am häufigsten in die Luft.

Die drei in Bad Berka (Weimarer Land), Nordhausen und Suhl stationierten Hubschrauber der DRF Luftrettung wurden im vergangenen Jahr zusammen für 3371 Einsätze alarmiert. Das teilte die Organisation am Donnerstag mit. Damit absolvierten die Luftretter 140 Einsätze mehr als im Jahr 2020.

Am häufigsten stieg der in Nordhausen stationierte Hubschrauber auf. Von insgesamt 1483 Einsätzen entfielen 1454 auf die Notfallrettung und 29 auf Transporte kritisch kranker oder verletzter Patienten zwischen Kliniken. Der Helikopter in Bad Berka leistete insgesamt 1062 Einsätze, davon 297 in der Notfallrettung und 765 zum Krankentransport. Der in Suhl beheimatete Hubschrauber flog insgesamt 826 Einsätze, davon 777 in der Notfallrettung und 49 im Krankentransport.

Die DRF-Gruppe mit Sitz in Filderstadt in Baden-Württemberg ist eigenen Angaben nach eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Die gemeinnützige Rettungsorganisation verfügt über 35 Stationen in Deutschland, Österreich und Liechtenstein.