Landesgartenschau im Eichsfeld steht auf der Kippe

Sebastian Grimm
Hier waren alle noch optimistisch, dass es klappt. Nach dem Zuschlag der Landesgartenschau 2024 für Leinefelde-Worbis zeigt Bürgermeister Marko Grosa im Juni 20219 eine Karte mit dem Birkunger Stausee.

Hier waren alle noch optimistisch, dass es klappt. Nach dem Zuschlag der Landesgartenschau 2024 für Leinefelde-Worbis zeigt Bürgermeister Marko Grosa im Juni 20219 eine Karte mit dem Birkunger Stausee.

Foto: Eckhard Jüngel

Leinefelde-Worbis.  Stadtrat von Leinefelde-Worbis stimmt Verlegung auf 2025 zu.

Die Landesgartenschau steht für Leinefelde-Worbis auf der Kippe. Nach Informationen dieser Zeitung kann die für 2024 geplante Schau von Seiten des Landes Thüringen nur auf 2025 verlegt werden, wenn die Stadt Leinefelde-Worbis bis zum 31. Oktober alle Planungen und erforderlichen Unterlagen in der entsprechenden Qualität vorlegt. Geschehe dies nicht, sei die Durchführung der Schau fraglich.

Deren Verschiebung hatte der Stadtrat in Leinefelde-Worbis bei seiner Sitzung am Montagabend zugestimmt. Gründe waren unter anderem nach Angaben von Bürgermeister Marko Grosa (CDU) die Auswirkungen der Corona-Pandemie und eine Vielzahl fehlender Genehmigungen.

Zudem sei seitens der Interministeriellen Arbeitsgruppe auferlegt worden, darüber nachzudenken, ob jetzt schon eine Verschiebung sinnvoll wäre. Das trage man mit, weil es unrealistisch werde, in einigen Dingen rechtzeitig noch zu Baugenehmigungen zu kommen, um im April 2024 die Schau zu eröffnen.

Zudem verabschiedete der Stadtrat den Nachtragshaushalt, der mit einer Kreditaufnahme von fünf Millionen Euro für die Landesgartenschau noch von der Kommunalaufsicht genehmigt werden muss.