Hin und Her bei Luftfiltern an Schulen – Gewerkschaft kritisiert Landesregierung

Erfurt.  Die Bildungsgewerkschaft GEW hält den Einsatz von Luftreinigern in Klassenräumen für dringend geboten. Sonst müssten Konsequenzen für alle Schulen folgen.

Angesichts weiter steigender Infektionszahlen und nach wie vor fehlender Umsetzung einfachster Arbeits- und Gesundheitsschutzregeln für Beschäftigte an Schulen sei der Einsatz von Luftfiltern dringend geboten, so die GEW-Landesvorsitzende Kathrin Vitzthum.

Angesichts weiter steigender Infektionszahlen und nach wie vor fehlender Umsetzung einfachster Arbeits- und Gesundheitsschutzregeln für Beschäftigte an Schulen sei der Einsatz von Luftfiltern dringend geboten, so die GEW-Landesvorsitzende Kathrin Vitzthum.

Foto: arifoto UG / dpa

Die Bildungsgewerkschaft GEW kritisiert das unentschlossene Handeln der Landesregierung hinsichtlich des Einsatzes von Luftfilteranlagen an Schulen und mahnt, die wissenschaftlich nachgewiesene Wirksamkeit zur Kenntnis zu nehmen. Angesichts weiter steigender Infektionszahlen und nach wie vor fehlender Umsetzung einfachster Arbeits- und Gesundheitsschutzregeln für Beschäftigte an Schulen sei der Einsatz dringend geboten. Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog

GEW-Vorsitzende: Corona-Ampel für alle Schulen auf Gelb umschalten

„Spätestens mit dem Ausschluss von Luftfiltersystemen an Thüringer Schulen muss die Ampel von Grün auf Gelb für alle Schulen umschalten“, forderte die GEW-Landesvorsitzende Kathrin Vitzthum. Dies ermögliche den Schulleitungen, beispielsweise Menschen mit Risikomerkmalen oder vorbelasteten Angehörigen von der Präsenzpflicht zu befreien.

Thüringer Schulen müssen bislang ohne Technik zur Luftreinigung in den Klassenräumen auskommen. Bildungsminister Helmut Holter (Linke) hatte diesbezüglich darauf verwiesen, dass es zurzeit weder ein Budget noch ein Förderprogramm dafür gebe.

Finanzministerin Heike Taubert (SPD) hatte vor überstürzten Entscheidungen gewarnt, zunächst müsse die Wirksamkeit der Technik sichergestellt sein. Zugleich betonte sie: „Am Geld wird es am Ende nicht scheitern.“