FDP-Landesvorsitzender Kemmerich: „Unterm Strich sogar ein kleines Plus“

Weimar  Der FDP-Landesvorsitzende Thomas Kemmerich weiß nach dem Verlust von vier Stimmen in Weimar, dass es weiterhin spannend bleibt um den Wiedereinzug in den Landtag.

Die Spannung bei Thomas Kemmerich (vorn im Bild) vom Wahlabend hält an. Erst mit dem Ergebnis des Landeswahlausschusses wird feststehen, ob die FDP Thüringen tatsächlich in den Landtag einzieht.

Die Spannung bei Thomas Kemmerich (vorn im Bild) vom Wahlabend hält an. Erst mit dem Ergebnis des Landeswahlausschusses wird feststehen, ob die FDP Thüringen tatsächlich in den Landtag einzieht.

Foto: Sascha Fromm

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Scheitert der Einzug der Thüringer FDP in den Landtag nun doch? Das zumindest legt die viel beachtete Korrektur des Wahlergebnisses der Liberalen in Weimar nahe. Dort hatte der Kreiswahlausschuss am Mittwoch das FDP-Ergebnis der Landesstimmen im Wahlkreis 32 (Weimar II) um vier Stimmen auf 1658nnach unten korrigiert.

Im vorläufigen Endergebnis der Landtagswahl besaßen die Liberalen allerdings nur fünf Stimmen mehr, als zum Erreichen der Fünf-Prozent-Grenze nötig waren. Und diese Stimmen kamen aus Weimar, wo kurz vor Mitternacht der letzte Stimmbezirk ausgezählt war.

FDP-Landesvorsitzender Thomas Kemmerich weiß, dass es bis zur Sitzung des Landeswahlausschusses „höchst spannend bleibt“. Die Korrektur des Weimarer Ergebnisses macht ihn allerdings nicht nervös. „Ich habe Informationen über andere Wahlausschüsse, da haben wir Zuwachs“, sagte er auf Nachfrage der Redaktion. „Mal zwölf, mal fünfzehn Stimmen sind es wohl und auch mal zwei minus. Das will ich erst bewerten, wenn alle 44 Wahlbezirke vorliegen. Dass es knapp ist, wissen wir ja ohnehin.“

Wo im Ergebnis des Wahlkreises 32 Korrekturen vorgenommen wurden, war im öffentlich tagenden Wahlausschuss übrigens kein Thema. Ausschussvorsitzender Olaf Schäfer sprach von kleineren Korrekturen, ohne sie konkret zu benennen.

Von den eingeladenen Vertretern der Parteien und Listen fragte niemand nach. Und so wurden die konkreten Veränderungen erst beim Abgleich mit dem vorläufigen Wahlergebnis vom Sonntag erkennbar. Da hatte der Wahlausschuss in Weimar seine Sitzung allerdings längst bereits beendet.

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