Lagerung von 800 Stasi-Überprüfungsakten sorgt für Streit

Um die Lagerung von rund 800 Stasi-Überprüfungsakten bei der Bereitschaftspolizei in Erfurt ist ein Streit entbrannt. Das Thüringer Innenministerium widersprach am Mittwochabend einem Bericht, nach dem die Akten illegal zur Bereitschaftspolizei transportiert und dort untergebracht worden sein sollen. Laut Innenministerium überprüft das Landeskriminalamt die Vorwürfe.

Um die Lagerung von rund 800 Stasi-Überprüfungsakten bei der Bereitschaftspolizei in Erfurt ist ein Streit entbrannt. Foto: Johannes Eisele

Um die Lagerung von rund 800 Stasi-Überprüfungsakten bei der Bereitschaftspolizei in Erfurt ist ein Streit entbrannt. Foto: Johannes Eisele

Foto: zgt

Erfurt. Der MDR hatte berichtet, dass die Akten im Zuge der Auflösung des Polizeiverwaltungsamtes im Jahr 2008 zur Bereitschaftspolizei gelangt seien. Anders als die Rentenstelle der Polizei mit zehntausenden Akten, seien diese Dokumente nicht mit in die Erfurter Hohenwindenstraße umgezogen. Das Innenministerium nennt als Grund dafür, dass diese Unterlagen besonders bewacht werden müssen und diese Möglichkeit nur auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei bestehe.

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