Glosse

Nicht jedes Auto ist ein guter Zuhörer

Herr Bärsch erklärt, warum der nächste Freitag ein ganz besonderer Tag ist.

Thomas Bärsch

Thomas Bärsch

Foto: Sascha Fromm

Angesichts des Wiederauflebens der Fridays for Future wagt kaum jemand zuzugeben, dass er sein Auto liebt. Das wird sich auch am 2. Oktober nicht ändern, der weltweit jedes Jahr als „Gib-deinem-Auto-einen-Namen-Tag“ gefeiert wird und diesmal ausgerechnet auf einen Freitag fällt. Deshalb sind wir der Tankstellenkette HEM dankbar für eine Studie, der zufolge 34 Prozent der Autofahrer ihren Pkw Namen verleihen, vor allem Frauennamen. 15 Prozent reden sogar regelmäßig mit ihrem Auto. Wer gern über Politik diskutiert, nennt sein Auto am besten Angela. Mit Annegret lässt sich gut darüber fachsimpeln, wie sie aufgerüstet werden kann. Ursula ist das ideale Auto für Gespräche auf Englisch. Nur beim Namen Greta sollte man vorsichtig sein. Autos, die so heißen, wollen immer das letzte Wort haben.