Altenburger Filmfest-Premiere lockt 250 Besucher an

Altenburg  Veranstalter wollen das Festival in Altenburg weiter entwickeln

Festivalleiter Mike Langer im Gespräch mit ­Schauspielerin Nolundi Tschudi.

Festivalleiter Mike Langer im Gespräch mit ­Schauspielerin Nolundi Tschudi.

Foto: Claudia Wolter

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Rund 250 Besucher konnte das erste Altenburger Filmfest vom Freitagabend bis Sonntagnachmittag verzeichnen, freut sich das Veranstalterteam um Mike Langer. Gestartet war das Festival mit dem Eröffnungsfilm „Paradox“. Am Samstag war ab 10 Uhr das gesamte Wettbewerbsprogramm zu sehen. Ein zusätzlicher Anziehungspunkt war die Präsentation eines Virtual-Reality-Projektes der Leipziger Firma Expanding Focus, bei der die Filmfest-Macher, gemeinsam mit Games und XR Mitteldeutschland, zukünftige Möglichkeiten für künstlerische Ausdrucksformen vorstellten.

Am Sonntag konnten die Kuratoren des Festivals, Manuel Kressin und Mike Langer, das Ergebnis der Jury, in der unter anderem die Schmöllner OTZ-Redaktionsleiterin Katja Grieser saß, bekannt geben. Sieger in der Kategorie Bester Kurzfilm ist der Film „Like And Follow“. In der Kategorie Bester Film gemacht mit oder über ein Computerspiel konnte der Streifen „Paradox“ die siebenköpfige Jury überzeugen. Gewinner in der Kategorie Bester Film wurde „Such A Long Way“. Damit gehen neben den Preisstatuetten für den Kurzfilm 500 Euro und für die anderen Kategorien je 1000 Euro an die Filmemacher. Das Preisgeld wurde durch die Volksbank-Raiffeisen-Bank Altenburger Land ermöglicht.

Mit einem Filmgespräch mit Autorin und Schauspielerin Nolundi Tschudi zum Film „Tote Tiere“ und dem Best Of der 42 Wettbewerbsfilme fand das Filmfest seinen Abschluss.

„Ich denke wir haben mit dem ersten Festival einen guten Grundstein gelegt, von welchem aus wir das Projekt weiter entwickeln können“, meint der Initiator des Festivals, Mike Langer. „Allerdings wäre das Festival ohne die vielen Helfer nicht umsetzbar gewesen. Auch die Förderung der Thüringer Staatskanzlei hat die Entwicklung Altenburgs als kleinen Baustein in der mitteldeutschen Filmszene möglich gemacht“, so Langer abschließend.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren