Busverkehr lahmgelegt: Thüsac-Warnstreik in Windischleuba

Jana Borath
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hatte zum mehrstündigen Warnstreik in Windischleuba aufgerufen.

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hatte zum mehrstündigen Warnstreik in Windischleuba aufgerufen.

Foto: Jana Borath

Windischleuba.  Frauen und Männer der Personennahverkehrsgesellschaft Thüsac legten am Montagmorgen die Arbeit nieder. Bis in die Morgenstunden kam es zu Ausfällen im Busverkehr im Altenburger Land.

Die zweite Verhandlungsrunde für einen neuen Vergütungs- und Manteltarifvertrag bei der Thüsac-Personennahverkehrsgesellschaft im Altenburger Land sowie Borna/Geithain ist heute am späten Nachmittag ohne Ergebnis zu Ende gegangen.

Die Arbeitgeberseite hatte ihr bisheriges Angebot heute um eine zusätzliche Inflationsprämie in Höhe von insgesamt 1.000 Euro für jeden Mitarbeiter innerhalb der zweijährigen Vertragslaufzeit erweitert. Das, so hieß es, würde eine durchschnittliche Vergütungsanpassung in Höhe von etwa 8 Prozent jährlich bedeuten.

Ver.di-Verhandlungsführer Paul Schmidt bezeichnete diese Offerte als nicht ausreichend. Die Dienstleistungsgewerkschaft hat der Geschäftsführung nun bis Freitag dieser Woche Zeit gegeben, um ihr Angebot zu überdenken.

Verstreiche diese Frist ergebnislos, werde man über die nächsten Schritte im Tarifstreit bei der Thüsac nachdenken. Von 3.45 bis 9.15 Uhr hatte ver.di die Thüsac-Belegschaft zum Warnstreik, rund 100 Beschäftigte legten daraufhin ihre Arbeit nieder.