Cordula Fischer über die bevorstehende Bürgermeisterwahl in Dobitschen

Keiner, der es machen will. Zumindest war das dahinter zu vermuten, als sich in Dobitschen kein Kandidat fürs Bürgermeisteramt gefunden hat.

Es ist aber auch kein leichtes Erbe, das jemand wird antreten müssen. Es war ebenfalls klar, dass es eben jemanden aus der Gemeinde treffen wird, denn die Wähler mussten einen Einwohner namentlich benennen. Jetzt stehen also zwei Kandidaten zur Wahl an, die sich nicht selbst an der Dorfspitze sehen wollten. Aus der Nummer "Stichwahl" kommen sie aber nicht mehr raus. Und nun rudert einer der beiden trotzdem zurück. Das ist mal Wahlwerbung nicht in eigener Sache! Ob das alles Dobitschen so besonders gut zu Gesicht steht, bleibt zu bezweifeln. Andererseits nützt der Gemeinde, die seit dem vergangenem Jahr für genügend Negativschlagzeilen gesorgt hat, auch kein Bürgermeister, der sein Amt nur widerwillig oder halbherzig ausübt. Den Dobitschenern sei am Sonntag eine gute und kluge Entscheidung gewünscht. Auch demjenigen, den es bis 18 Uhr trifft. Immerhin kann er noch die Wahl ablehnen. Aber was wird dann aus Dobitschen?

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