Das wird kein Kinderspiel: Jana Borath über Entscheidungen und Strategien

Hat das Gößnitzer Jugendheim als Treff für Kinder und Jugendliche eine Zukunft? Dieser Frage müssen sich Stadtverwaltung und Stadtrat stellen.

Jana Borath.

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Foto: Peter Michaelis

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Alkoholtrinkende Halbwüchsige, Vermüllung und nicht selten Sachbeschädigung an der städtischen Immobilie sind ernste Probleme, ganz gleich, wer sie verursacht. Leicht lösen lassen die sich nicht. Zumal vor allem wohl auswärtige Kinder und Jugendliche diesen Platz zum Ärgernis machen. Die Haushaltssperre, die die Stadt vor Wochenfrist verhängen musste, wird zur zusätzlichen Bürde. Wenn kleinste Investitionen aktuell sorgsam abgewogen werden müssen, werden Reparaturen, Ausbesserungen oder ein neuer Farbanstrich für das Gößnitzer Jugendheim zum Luxus. Nötig sind vor allem Strukturen und Regeln, in deren Rahmen sich jugendliche Klubnutzer bewegen können und dürfen.

Eine festangestellte Sozialarbeiterin kommt für die Kommune nicht in Frage. Indes ist Betreuung als Ehrenamt kaum zu leisten, wie die Kündigung dieses Engagements der Arbeiterwohlfahrt beweist.

Angesichts dieser Gemengelage ist guter Rat teuer. Wollen Stadtverwaltung und Stadtrat das Jugendheim als Treff für den Nachwuchs halten, braucht es Partner. Einen bestehenden oder neu zu gründenden Verein, das städtische Ordnungsamt, Sozialarbeiter und auch die Polizei gehören dazu mit ins Boot. Klar ist auf jeden Fall schon jetzt: Ein Kinderspiel wird es nicht.

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