Irgendwas ist immer: Jana Borath über Flickenteppich, Frust und Hoffnung

Die Freude in der Gemeinde ­Löbichau war groß, als der Kreistag im fernen Altenburg beschloss, endlich seine Kreisstraße 530 zwischen Großstechau und Ingramsdorf instand zu setzen.

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Schließlich gibt es Menschen jenseits ihres 50. Lebensjahres dort, die nur diese Buckelpiste kennen, die eigentlich nur von all den Flicken auf der Fahrbahn zusammengehalten wird. Und entsprechend sauer sind die Einwohner der Gemeinde, wie das von Unbekannten – und schnell wieder aus dem öffentlichen Verkehrsraum verbannte – angebrachte Hinweisschild im vergangenen Jahr beweist. Grimmig und nur noch genervt schaut dieser Smiley. Wohl auch deshalb, weil alle anderen (gemeindeeigenen) Straßen um Großstechau und Ingramsdorf herum in bestem Zustand sind. Und jetzt das: eine bedenkliche Arsenbelastung unter der Fahrbahndecke in Ingramsdorf. Bleibt zu hoffen, dass die Lösung, die sich das Landratsamt hat einfallen lassen, tatsächlich eine ist, die umgesetzt werden kann. Die ­favorisierte vollgebundene ­Asphaltbauweise für den kritischen Teilabschnitt hört sich zumindest realisierbar an. Vorausgesetzt, die Ergebnisse der erneuten Beprobung lassen keinen anderen Schluss zu. Wenn doch, könnte guter Rat echt ­teuer werden.

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