Katja Schmidtke kommentiert: Stimmrecht und Stimme

Katja Schmidtke über die U18-Wahl als Prüfstein für die Parteien

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Sven Schrade hat sich gestern schon mal über das Ergebnis der Jugendwahl im Altenburger Land gefreut. Auf Facebook postete der Gewinner der U-18-Stimmabgabe für den Schmöllner Stadtrat, mit diesem Ergebnis auch am Sonntag zufrieden sein zu können.

Dabei ist die U18-Wahl ebenso wenig eine repräsentative Umfrage wie sie Einfluss auf die Wahlergebnisse am Sonntag haben wird. Aber sie liefert zumindest für die junge Generation ein Stimmungsbild, wo welche Partei beliebt ist. Ebenso kann sie für die Parteien ein guter Prüfstein sein, wie sie ankommen bei den Noch-Nicht-Wahlberechtigten.

Die vor der Jugendwahl verteilten Wahlbausteine - kleine Kärtchen, auf denen die jungen Leute Wünsche eingetragen haben - offenbarten außerdem, woran es im Altenburger Land mangelt. Da ging es nicht nur um Disco für Teenies oder kostenloses WLAN, sondern auch um personell besser ausgestattete Jugendclubs oder durchgängige Fahrradwege, damit man auf dem platten Land sicherer von A nach B kommt. Auch das sind für die Kommunalpolitiker Aufgaben für die nächste Legislatur.

Die Unter-18-Jährigen haben zwar noch kein Stimmrecht, aber eine Stimme haben sie dennoch. Parteien und Wählervereinigungen tun gut daran, sie zu hören. Am besten nicht erst dann, wenn aus Minderjährigen Wähler werden.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren