Meilenstein: Dach der Kirche Dobitschen saniert

Bis die Kirche in Dobitschen einmal komplett saniert ist, könnte es noch ein Jahrzehnt dauern. Eine wichtige Etappe ist aber geschafft, denn das Dach ist beinahe fertig saniert.

Mit Liedern und einer Predigt wurde der Turmknopf feierlich in Dobitschen gesetzt. Foto: Martin Gerlach

Mit Liedern und einer Predigt wurde der Turmknopf feierlich in Dobitschen gesetzt. Foto: Martin Gerlach

Foto: zgt

Dobitschen. In 24 Meter Höhe ziert nun der nagelneu Turmknopf die noch in ein Gerüst gehüllt Kirche von Dobitschen. Gestern wurde er feierlich aufgesetzt. Pfarrer Jörg Bachmann hielt die Predigt, Gemeindeglieder sangen und Bernd Große freut sich. Er ist Kirchenmitglied und begleitet den Bau schon lange. Genau genommen schon seit 2009, als erstmals Geld für die Sanierung der Kirche beantragt wurde. Es hat lange gedauert, bis schließlich die Zusagen für das Projekt eingingen. Dann konnte aber nach fünf Jahren, im April dieses Jahres, die Sanierung für das Dach und den Turm beginnen. 154 000 Euro kostet der Bau, der noch nicht abgeschlossen ist. Und vermutlich wird das Projekt noch teurer, sagt Große. Denn bei den Arbeiten wurden Balken entdeckt, die in einem so schlechten Zustand waren, dass sie ausgetauscht werden mussten. "Deswegen bitten wir weiterhin um Spenden", appelliert Große.

Noch bis Mai sollen die Arbeiten an der Kirche dauern. Das Dach über dem Eingang und der Sakristei muss noch einer Kur unterzogen werden. Dann ist dieser Bauabschnitt voraussichtlich im März abgeschlossen.

Damit ist die Kirche allerdings noch lange nicht fertig saniert. Leitungen, Sandstein und die Eingangstür - all das müsste noch erneuert werden. Auch die Kosten dafür wären nur mit Förderungen zu stemmen, betont Große. Wann die Kirche einmal in neuem Glanz erstrahlen wird? Zehn Jahre werde es wenigstens dauern, schätzt Große.

Dennoch: Schon dass nun der Turmknopf aufgesetzt werden konnte und die Dachsanierung auf einem guten Weg ist, sei ein Meilenstein für die Kirche, freut sich Pfarrer Jörg Bachmann.

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