Mit Luftgewehr in Gößnitz auf Kater geschossen

Symbolfoto

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Foto: Alexander Volkmann

GößnitzDa hat Kater Pinsel noch mal Glück gehabt. Auf den zehnjährigen Freigänger der Familie Döhler aus der Zwickauer Straße in Gößnitz ist mit einem Luftgewehr geschossen worden. Kathleen Döhler entdeckte das Diabolo am Dienstagabend zwischen den Schultern ihres Katers. Am Mittwoch ging es mit Pinsel dann zum Tierarzt.

„Wir waren so erschrocken“, berichtet Kathleen Döhler dieser Zeitung. Beim Tierarzt bestätigte sich der Verdacht: Das ­Geschoss stammt aus einem Luftgewehr. Dass der Kater nur kleine Blessuren davontrug, ist der Tatsache zu verdanken, dass aus großer Entfernung auf ihn geschossen worden war. „Die Hülse steckte in der Haut fest. Aber es war genau gezielt worden auf unseren Pinsel“, sagt Döhler.

Warum jemand so etwas tut, kann sich die junge Frau nicht erklären. Allerdings macht sie sich jetzt Sorgen, dass jemand in Gößnitz ganz offensichtlich mit einem Luftgewehr herumballert. Deshalb ist sie mit dem Vorfall an die Öffentlichkeit gegangen. „Man muss ja Angst haben. Unsere Kinder spielen auch draußen“, sagt sie. Ob noch mehr Katzen in der Pleißestadt zur Zielscheibe des unbekannten Täters geworden sind, weiß sie nicht. „Ich hoffe, ich kann das verhindern, indem ich den Vorfall öffentlich mache“, sagt sie. Außerdem will sie Anzeige bei der Polizei erstatten.

Dem Tierschutzverein Schmölln ist nicht bekannt, dass jemand in Gößnitz auf Katzen schießt. Für ausgeschlossen hält man das aber nicht. „Wir hören immer mal wieder von solchen Vorfällen im Altenburger Land“, sagt Roswitha Leutert, stellvertretende Vorsitzende des Vereines.

Um eindeutig urteilen zu können, benötige man stets die Bestätigung des Tierarztes. Auf jeden Fall, so raten auch die Tierschützer in Schmölln, sollte man solche Vorfälle unbedingt bei der Polizei anzeigen.

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