Straßenfest in Schmölln als Dankeschön nach intensiver Bauzeit

Schmölln  Wohnungsverwaltung Schmölln feiert in der Heimstätte. Für 4,5 Millionen Euro 90 Wohnungen saniert und modernisiert

Doreen und Angelo Heiduk beim Straßenfest mit den Söhnen Louis und Henry (hinten).

Doreen und Angelo Heiduk beim Straßenfest mit den Söhnen Louis und Henry (hinten).

Foto: Jana Borath

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Mit einem Straßenfest als Dankeschön setzte die Schmöllner Wohnungsverwaltung jüngst den Schlusspunkt unter eine ihrer umfangreichsten Sanierungs- und Modernisierungsprojekte in jüngster Vergangenheit.

Vor gut zwei Jahren begann das kommunale Wohnungsunternehmen mit der Instandsetzung der Wohnungen im Finkenweg 4 bis 6. Die alten Balkone wurden entfernt und durch neue, größere ersetzt. Die Fenster wurden ausgetauscht und bekamen Rollläden. Weiter ging es mit der Dämmung von Dach, Kellerdecke und Fassade, die Außenanlagen wurden erneuert und bekamen neue Bepflanzungen. Im Jahr 2018 waren dann die Hauseingänge 1 bis 3 im Finkenweg dran. Mit einem Fahrstuhl für jeden Hauseingang wurden außerdem diese Wohnquartiere barrierefrei gestaltet.

Schräg gegenüber vom Finkenweg, in der Sieben-Brüder-Straße, startete die Wohnungsverwaltung am Wohnblock in ihrem Besitz eine ähnliche Verjüngungskur: „Im Jahr 2016 haben wir hier ordentlich in die Hände gespuckt“, fasst Wohnungsverwaltungschef Kristian Blum zusammen.

Die alten Balkone wurden auch hier entfernt und durch neue ersetzt, die Wohnungen bekamen neue Fenster mit Rollläden. Über Balkone, neue Dämmung von Keller, Decke und Fassade konnten sich die Mieter auch in diesem Haus freuen. Die Zuwegungen wurden zudem angehoben, so dass sie barrierefrei sind. Dabei konnten Zufahrten geschaffen werden, so dass jetzt jeder bis vor seinen Eingang fahren kann, um sein Auto zu be- und entladen.

„Alle Firmen haben mitgezogen und bei manchen recht knappen Zeiträumen immer alles geschafft“, lobt Blum die Zusammenarbeit mit den beauftragten Firmen und Handwerkern.

Insgesamt investierte das Schmöllner Wohnungsunternehmen 4,5 Millionen Euro in diesem Zeitraum in seine Quartiere in der Schmöllner Heimstätte. Drei Viertel dieser Summe wurden durch Kredite und Fördergelder finanziert. „So können wir die Mieten dieser insgesamt 90 sanierten Wohnungen auf einem bezahlbaren Level halten“, erläutert der Unternehmenschef. Eine Tatsache, die auch Neumieter anlockt. Wie Familie Heiduk. Ursprünglich wollte sie von Leipzig nach Zwickau ziehen, fand aber in der westsächsischen Nachbarstadt keine bezahlbare Wohnung. Auf ihrer Suche danach fuhren die Heiduks immer durch Schmölln und irgendwann entschlossen sie sich, doch einfach mal hier nach einer Wohnung zu suchen. Mit Erfolg: Seit kurzem ist die Familie im Finkenweg zu Hause: „Und wir sind sehr zufrieden. Mit unserer Wohnung, der Miete und mit Schmölln an sich“, freut sich Doreen Heiduk.

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