Superschneller Ladepark geht an der A 4 ans Netz

Schmölln  100 Kilometer Reichweite in vier Minuten – das sollen die neuen Ladesäulen an der Autobahn 4 liefern. Dass der Schnellladepark jetzt hier in der Nähe von Zwickau in Betrieb geht, hat einen besonderen Grund.

Europaweit 400 Standorte mit Schnellladesäulen plant Ionity bis Ende 2020 in Betrieb zu nehmen.

Europaweit 400 Standorte mit Schnellladesäulen plant Ionity bis Ende 2020 in Betrieb zu nehmen.

Foto: Robert Michael/dpa

Einen Ladepark mit superschnellen 350-kW-Säulen für Elektroautos ist am 19. Juli 2019 an der Raststätte Altenburger Land Nord (Fahrtrichtung Gera) ans Netz gegangen. Der neuer Ladepark befindet sich an der Autobahn 4 direkt an der Landesgrenze von Thüringen und Sachsen. Ziel der Firma Iionity ist es, bis Ende 2020 in Europa 400 Standorte mit jeweils mehreren Ladesäulen an Autobahnen in Betrieb zu nehmen. Üblich sind derzeit Schnelllader mit 50 kW. Das Laden am Ionity-High-Power-Charger soll mittelfristig etwa beim Porsche Taycan nur noch vier Minuten für 100 Kilometer Reichweite betragen.

Bei der Einweihung dabei war Thomas Ulbrich, Vorstand für E-Mobilität bei Volkswagen. Der Konzern baut aktuell sein Zwickauer Werk zum größten E-Auto-Werk Europas um. „Für uns ist dieser Standort hier deshalb von großer Bedeutung“, so Ulbrich. Mit dabei waren am 19. Juli außerdem Uwe Melzer (CDU), Landrat des Altenburger Landes, Altenburgs Bürgermeister Frank Rosenfeld (SPD) sowie Jörg Hofmeister, Leiter Elektromobilität von Tank und Rast.

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