Vom Siedehaus zum Zuckerhaus

Oldisleben.  Im Industriedenkmal Zuckerfabrik Oldisleben haben sich die Bauleute an den vierten Bauabschnitt herangearbeitet

Am Industriedenkmal Zuckerfabrik Oldisleben hat der 4. Bauabschnitt begonnen.

Am Industriedenkmal Zuckerfabrik Oldisleben hat der 4. Bauabschnitt begonnen.

Foto: Wilhelm Slodczyk

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Der rotierende Kran an der Zuckerfabrik Oldisleben zeigt, dass auch im Winter die Bauleute am Industriedenkmal keine Pause machen. Seit gut einem Vierteljahrhundert wird die alte Zuckerfabrik restauriert. Vor zwei Wochen wurde nun der dritte Bauabschnitt fertiggestellt. Die Restauration des Siedehauses und seinem großen Hängewerk ist damit abgeschlossen. Nun begannen die Bauleute mit der Einrichtung der Baustelle für den vierten Bauabschnitt – die Kochstation mit den gewaltigen Kochapparaten, in denen einst der gewonnene Dicksaft weiter eingedampft wurde.

Den Auftrag für die Restaurierung hat die Firma Bennert. „Die Bauarbeiten sind zügig vorangegangen. Derzeit nehmen die Bauleute das Dach über der Kochstation auf, denn das Fachwerk darunter muss erneuert werden. Das Wetter hat bislang wunderbar gepasst!“, berichtet Uwe Altsohn von der Südzucker AG über die aktuellen Arbeiten. Der Oldislebener betreut das Industriedenkmal, ist Ansprechpartner vor Ort für die Firmen und für Besuchergruppen. Die Südzucker AG ist Eigentümer der alten Zuckerfabrik und steckt seit Jahren viel Geld in die Restaurierung. Unterstützung erhält das Unternehmen dabei aus Fördermitteln.

Parallel zur Sicherung und Ausbesserung der Bausubstanz wird die technische Ausrüstung konservatorisch behandelt. Dies übernimmt seit Jahren der Erfurter Metallkonservator Professor Bernhard Mai. Auch die Bauabschnitte 5 bis 7 sind inzwischen in Planung. Dazu gehören unter anderem die Dächer von C-Maischen, Magazin und dem Pförtnerhäuschen sowie der Schornstein und der Melassekeller.

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