Abschied von der Kreidezeit: Peter Hagen über das Schulzentrum in Bad Lobenstein

Am Ende hatte es etwas länger gedauert, als ursprünglich geplant. Aber Schwamm drüber... – ach nein, das geht gar nicht mehr.

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Kreide und Schwamm kennen bald nur noch die Älteren unter uns. Denn die gute alte grüne Tafel wird zunehmend ein Museumsstück. Heute sind es interaktive Displays und Monitore, auf denen die Lehrer ihre Sinuskurven zeichnen oder Formeln darstellen können. Wenn sie es können. Denn es sei ihnen nachgesehen, dass mancher den Wechsel von der Kreide- in die heutige Zeit auch erst einmal ­bewältigen muss.

Jedenfalls ist das Bad Lobensteiner Schulzentrum jetzt komplett. Und ein Beweis dafür, dass es in Deutschland nicht ausschließlich marode Bildungseinrichtungen gibt.

Grund- und Regelschule, Montessorischule und Gymnasium haben zeitgemäße Räumlichkeiten und Ausstattungen, was nicht bedeutet, dass alles perfekt ist. Denn wo über 1000 Schüler jetzt zusammenkommen, dürften auch Probleme nicht ausbleiben. Aber mal ehrlich: Ist Bad Lobenstein um sein Schulzentrum nicht zu beneiden? Ich behaupte einfach mal: ja! Und es sei daran erinnert, wie lang und steinig der Weg gewesen ist, bis das Projekt finanziell eingetütet und vom Reißbrett in die Wirklichkeit umgesetzt werden konnte. Insofern besteht Hoffnung, dass auch der nächste Baustein, die noch benötigte weitere Turnhalle, bald hinzukommt.

Bad Lobensteiner Gymnasiasten wieder unter einem Dach

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