Wurzbach. Vor acht Jahren verschwand plötzlich eine ganze Straße. Seither muss sich die Stadt bei den Zugreisenden schämen. Jetzt kommt wieder Bewegung in den bislang trostlosen Zustand.

Es war der Coup des Jahres 2015. Eine Frau aus Sachsen ersteigerte bei einer Grundstücksauktion den Wurzbacher Bahnhof. Anschließend veredelte sie die Kaufsumme um ein Vielfaches. Denn kurzerhand wurde das Pflaster aus der Straße gerissen und weiterveräußert. Mit den Folgen kämpft die Stadt noch heute.