Bad Lobensteiner Bürgermeister will Akteneinsicht

Bad Lobenstein.  Nach Rassismusvorwurf gegen Mitglieder der Bad Lobensteiner Feuerwehr befasst sich nun auch der Stadtrat mit dem Thema.

In einer Chat-Gruppe der Bad Lobensteiner Feuerwehr sei es mutmaßlich zu rassistischen Äußerungen gekommen.

In einer Chat-Gruppe der Bad Lobensteiner Feuerwehr sei es mutmaßlich zu rassistischen Äußerungen gekommen.

Foto: Tino Zippel

Mit den Vorgängen um rassistische und rechtsextremistische Inhalte innerhalb einer Internet-Chatgruppe von Mitgliedern der Bad Lobensteiner Feuerwehr befasst sich nun auch der Stadtrat. Für den Mittwochabend war eine Zusammenkunft aller Fraktionsvorsitzenden mit dem Bürgermeister vorgesehen.

Unterdessen hat Bürgermeister Thomas Weigelt (parteilos) sowohl beim Verfassungsschutz als auch bei der Staatsanwaltschaft um Akteneinsicht gebeten. „Ich lasse mich nicht von den Medien treiben, sondern warte die Fakten ab“, betonte Weigelt nochmals, dass für ihn die Unschuldsvermutung gelte, bis Urteile vorliegen.

„Ich schütze keine rassistischen Äußerungen“, betonte Weigelt und kündigte Konsequenzen für den Fall an, dass sich die jüngst bekanntgewordenen Vorfälle bestätigen sollten.