Durchforstung an den steilen Hängen bei Burglemnitz

Burglemnitz.  Vollsperrung der Landesstraße erfolgt tagsüber in der Zeit von 8 bis 16 Uhr mindestens bis zum 14. Februar

Die Landesstraße zwischen den Abzweigen Burglemnitz und Landsendorf ist derzeit tagsüber wegen Holzeinschlag gesperrt.

Die Landesstraße zwischen den Abzweigen Burglemnitz und Landsendorf ist derzeit tagsüber wegen Holzeinschlag gesperrt.

Foto: Peter Hagen

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Ein umfangreicher Holzeinschlag findet gegenwärtig an den steilen Hängen entlang der Wilschnitz statt. Daher muss die Landesstraße zwischen den Abzweigen Burglemnitz und Landsendorf tagsüber komplett gesperrt werden. Doch nicht wenigen Autofahrern ist das egal. Sie ignorieren Sperrschilder sowie Absperreinrichtungen und bevorzugen eine lebensgefährliche Abkürzung, statt die ausgeschilderte Umleitungsstrecke zu nutzen.

Bis zu 30 Grad Hangneigung

Das Wetter meint es gut mit den Forstarbeitern, die seit Dienstag dabei sind, die Baumfällarbeiten durchzuführen. Doch die topographischen Herausforderungen sind anspruchsvoll. „Wir haben da bis zu 30 Grad Hangneigung“, zollt Revierleiter Lutz Henkel seinen Respekt jenen, die mit Kettensäge und Seilkran ihre Arbeit verrichten. Es werde nicht ausschließlich Käferholz aus den Beständen geholt, sagt er. Vielmehr handele es sich um eine gründliche Durchforstung. „Der Einschlag ist schon lange notwendig.“ Die Preise auf dem Holzmarkt bewegen sich noch immer in Regionen, dass die Unkosten für den Einschlag kaum zu decken, geschweige denn ein ordentlicher Gewinn aus dem langfristigen Holzanbau gemacht werden kann.

Gefahr durch Gesteinsbrocken

Mindestens bis zum 14. Februar werden diese Forstarbeiten andauern. Für diesen Zeitraum liege auch die verkehrsrechtliche Anordnung vor, um an den Werktagen von 8 bis 16 Uhr die Landstraße komplett zu sperren. „Da kommen wir den Leuten schon weit entgegen“, verweist Lutz Henkel darauf, dass die meisten Berufspendler es angesichts dieser Sperrzeit schaffen würden, morgens auf dem Weg zur Arbeit und abends bei der Heimfahrt die kürzere Strecke nutzen zu können. Unverständnis zeigt er für jene, die Absperrungen beiseite schieben und während der Sperrzeit einfach die Straße entlangfahren. Außer durch die gefällten Bäume selbst drohe insbesondere auch durch Steinschlag Gefahr. „Da können jederzeit größere Brocken auf die Straße stürzen“, warnt Lutz Henkel.

Noch nicht sicher ist, ob die Durchforstungsmaßnahmen mit dem 14. Februar abgeschlossen sind. Möglicherweise ist über diesen Termin hinaus mit Vollsperrungen auf dieser Strecke zu rechnen, die dann rechtzeitig bekanntgegeben werden.

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