Meine Meinung

Es muss sich was bewegen

Oliver Nowak über den Konflikt zwischen Feuerwehrverband, Einsatzkräften und Innenministerium

Oliver Nowak 

Oliver Nowak 

Foto: Andreas Wetzel

Das Gute an dem Konflikt zwischen Feuerwehrverband, Einsatzkräften und Innenministerium ist, dass sich durch die Diskussion etwas bewegen und womöglich verbessern kann. Innenminister Georg Maier (SPD) tat gut daran, die Bad Lobensteiner Wehr zu besuchen. Zwar kann das als Wahlkampftermin kritisiert werden, doch mit Wahlkampf hatte dieser Gesprächsabend wenig zu tun. Das bemerkte auch die damalige SPD-Landtagsdirektkandidatin Christel Werner, die sich schweigend alles anhörte. Erst später, nach dem offiziellen Teil, beteiligte sie sich an den Gesprächen mit den Einsatzkräften.

Und genau zu diesem Zeitpunkt beging Innenminister Georg Maier (SPD) einen Fehler. Er bat mich, nichts über seine Lästereien bezüglich des Feuerwehrverbandes zu schreiben, erst recht nicht über seine Aussagen bezüglich der Uniformen. Dass er den Verband in Teilen kritisch sehe, könne ich ja schreiben, schlug er vor. Dass ich einen solchen Versuch der Beeinflussung überhaupt nicht akzeptiere, erst recht nicht bei so einem wichtigem Thema, war Innenminister Georg Maier offenbar nicht bewusst. Ich kann nur hoffen, dass bald unter den aktiven Führungskräften ein Gremium gebildet wird, dass die Interessen der Einsatzkräfte vertritt und sich der Feuerwehrverband um seine ihm zustehende Feuerwehrvereins-Vertretung kümmert.

Zu den Kommentaren