Feuerwehr

Gasalarm in Bad Lobenstein

Wegen eines Gaslecks musste die Straße Teichdamm gesperrt und Anwohner evakuiert werden.

Die Bad Lobensteiner Feuerwehr versucht das Gasleck abzudichten. Die Straße Teichdamm ist gesperrt.

Die Bad Lobensteiner Feuerwehr versucht das Gasleck abzudichten. Die Straße Teichdamm ist gesperrt.

Foto: Oliver Nowak

Einen nicht ungefährlichen Einsatz musste die Bad Lobensteiner Feuerwehr am Donnerstag in der Kurstadt leisten, als sie gegen 11.30 Uhr ausrückten. Bei der Vorbereitung für Vermessungsarbeiten hatten Arbeiter einen Stahlnagel in die Grünfläche zwischen Gehweg und Fahrbahn am Teichdamm in den Erdboden gerammt und dabei eine Gasleitung getroffen.

Die alarmierte Bad Lobensteiner Wehr eilte mit drei Fahrzeugen zum Ort des Geschehens. Die Einsatzkräfte sperrten den Teichdamm und für kurze Zeit auch die Saalstraße, um eine Gefährdung der vorbeifahrenden Fahrzeuge und deren Insassen zu vermeiden. Die neun Bewohner des unmittelbar an der Unfallstelle stehenden Hauses wurden durch die Einsatzkräfte evakuiert. Mit einem Gasmessgerät wurde permanent die Gaskonzentration in der Umgebungsluft gemessen. Beim ersten Freilegen der Leitung stellte sich heraus, dass es sich um eine Mitteldruckleitung handelte, in der ein Gasdruck von rund 0,8 Bar herrscht. Da es sich bei der getroffenen Leitung um eine Ringleitung handelte, die viele Häuser versorgt, konnte das Gas nicht

abgedreht werden.

Hinzugerufene Mitarbeiter der Firma WEA aus Erfurt legten die Leitung mit Schaufel und Bagger frei und klemmten sie für die Reparaturarbeiten ab. Ein neues Teilstück wurde verschweißt. Ab 15 Uhr strömte das Gas wieder durch die Ringleitung.

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