In Lehesten auf den Spuren der Seefahrer der Steinzeit

Lehesten.  Experimentalarchäologe Dominique Görlitz, Teilnehmer an der Abora-IV-Expedition, berichtet in Lehesten von seiner Reise.

Expeditionsleiter Dominique Görlitz steht nach der Ankunft im türkischen Hafen von Kas auf dem Rumpf des Schilfbootes Abora IV.

Expeditionsleiter Dominique Görlitz steht nach der Ankunft im türkischen Hafen von Kas auf dem Rumpf des Schilfbootes Abora IV.

Foto: Dominique Görlitz

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Im Altvaterturm in Lehesten ist am Donnerstag, 6. Februar, Dominique Görlitz zu Gast. Ab 19 Uhr hält er den Vortrag „Die Argonauten der Steinzeit“.

Der Experimentalarchäologe erzählt von seinem Abora-IV-Expedition. Er und seine Crew wollten beweisen, dass schon unsere Vorfahren vor Tausenden Jahren über das Meer fahren und ferne Inseln besiedeln oder Seehandel treiben konnten. Daher machten sie sich im vergangenen Jahr auf, in einem Schilfboot – nach altägyptischer Überlieferung gebaut – das Mittelmeer und das Schwarze Meer zu befahren. Nach rund 1.800 Kilometern erreichte die Expedition, die in der bulgarischen Stadt Varna startete, die türkische Stadt Kas.

Ein Expeditionsziel bestand darin, neue archäologische Funde im Norden und Osten des Schwarzen Meeres mit den ozeanographischen Begebenheiten abzugleichen. Die Seereise könne somit Überlieferungen in der Praxis überprüfen, ob die alten Ägypter in der Lage waren, diese Handelswege mit einem Papyrusboot zu bereisen.

Nach der langen Reise wurde die Abora IV als Ausstellungsstück den prähistorischen Stätten Patara in der Türkei übergeben.

Der Eintritt kostet 10 Euro.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren
Im Moment können keine Kommentare gesichtet werden. Da wir für Leserkommentare in unserem Internetauftritt juristisch verantwortlich sind und eine Moderation nur während unserer Dienstzeiten gewährleisten können, ist die Kommentarfunktion wochentags von 22:00 bis 08:00 Uhr und am Wochenende von 20:00 bis 10:00 Uhr ausgeschaltet.