Meine Meinung: Sophie Filipiak über den Plan eines Wanderweges

Die Natur genießen und gleichzeitig etwas über die Geschichte des Wandergebietes lernen – so stellen sich Sepp Lipfert, Claus Walkowiak und Gleichgesinnte den Lehrpfad durch den Bad Lobensteiner Tännig vor.

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Noch steckt das Projekt quasi in seinen Kinderschuhen, aber ein erster Schritt zur Verwirklichung ist nun mit dem Angebot der geführten Wanderung am Sonnabend gemacht.

Einziger Knackpunkt, den ich bei diesem Vorhaben sehe, ist die Existenz einiger Infotafeln, die bereits jetzt über die Bergbaugeschichte des Gebietes informieren. 2015 wurde der Wander- und Radweg zwischen Lemnitzhammer und der B90 nahe Saaldorf eingeweiht. Dabei wurden entlang der Route vier Hinweisschilder aufgestellt, die über das ehemalige Bergbaugebiet informieren. Daher hätten Wanderer schon jetzt eine geeignete Informationsquelle.

Jedoch optimal ist dieses ­Angebot nicht. Denn die Schilder sind entlang des Radweges aufgestellt, der an der Saale entlang führt. Das eigentliche ehemalige Bergbaugebiet wird kaum tangiert.

Am Sonnabend wird sich ­herausstellen, ob das geplante Projekt eines Lehrpfades durch den Tännig auch für die Öffentlichkeit interessant ist. Ob sich die Menschen für die Geschichte dieses Gebietes und des Bergbaus in der Region interessieren.

Denn eine Idee kann noch so gut sein, wenn sich niemand für das Projekt begeistern kann, bleibt alles nur ein Luftschloss.

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