Respekt ist Kopfsache: Peter Hagen zu den Forderungen nach mehr Schildern

Die Feuerwehrleute waren noch bei den Aufräumarbeiten und die Polizei mit der Unfallaufnahme beschäftigt, da traf sich im Internet wieder die Schwarmintelligenz und wusste ihre Forderungen aufzumachen:

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Geschwindigkeitsbegrenzung, fest installierte Blitzer... – das Übliche halt, das in der ­Praxis dort, wo es Schilder über Schilder gibt, sowieso niemanden interessiert.

Dabei ist es so einfach. Ein Tag wie der gestrige braucht ­keine zusätzlichen Regelungen, wenn die schon bestehenden einfach respektiert würden. Es herrschte zum Beispiel dicker Nebel. Was tut man da? Richtig, man bedient das Gaspedal noch vorsichtiger als sonst, plant von vornherein mehr Zeit ein und fährt nicht schneller, als es die Sicht erlaubt, um rechtzeitig zum Stehen zu kommen, falls plötzlich ein Hindernis auftaucht. Überholen? Das verbietet sich am gestrigen Unfallort ganz ohne Schild. Denn dort ist die nächste Kurve viel zu nah, um beim Auftauchen von Gegenverkehr noch reagieren zu können.

Wer schon die grundlegenden Regeln im Straßenverkehr sträflich missachtet, nämlich sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt oder gefährdet wird, dem sind auch Verkehrsschilder mit Tempolimits und Überholverboten egal.

Die Unfallverursacherin hat nun mit jungen 20 Jahren schmerzlich erfahren müssen, was riskante Fahrmanöver zur Folge haben können. Hoffentlich zieht sie Lehren daraus.

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