Münze

Silbernes Erinnerungsstück für Rosenthal am Rennsteig

Blankenstein.  Der Weihnachtstaler der Kreissparkasse Saale-Orla zeigt in diesem Jahr Motive aus der neugegründeten Gemeinde

Sparkassen-Vorstandsmitglied Stefan Götz, Bürgermeister Peter Keller und Sparkassen-Geschäftsstellenleiter Kay Wunder (von rechts) bei der Präsentation des 2019er Weihnachtstalers für den Saale-Orla-Kreis.

Sparkassen-Vorstandsmitglied Stefan Götz, Bürgermeister Peter Keller und Sparkassen-Geschäftsstellenleiter Kay Wunder (von rechts) bei der Präsentation des 2019er Weihnachtstalers für den Saale-Orla-Kreis.

Foto: Peter Hagen

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Es ist das Jahr der neuen Gemeinde Rosenthal am Rennsteig: Zum 1. Januar 2019 entstand aus den einst sieben selbstständigen Gemeinden in der Verwaltungsgemeinschaft Saale-Rennsteig die neue Kommune und schon wird der Name immer populärer. Im Sommer war die Gemeinde erstmals Zielort beim traditionsreichen Rennsteig-Staffellauf, in dieser Woche wurde Deutschlands bekanntester Weihnachtsbaum am Brandenburger Tor von Birkenhügel nach Berlin geliefert und nun setzt die Kreissparkasse Saale-Orla ihre jährliche Kollektion des Weihnachtstalers mit einer einzigartigen Prägung aus Rosenthal am Rennsteig fort.

„Bisher hatten wir uns bei der Prägung stark an Gebäuden oder einzelnen Sehenswürdigkeiten im Saale-Orla-Kreis orientiert, aber in diesem Jahr entschieden wir uns für das ,R’ und den Rennsteig-Wanderer“, sagt Vorstandsmitglied Stefan Götz, als erstmals der 2019er Sparkassen-Weihnachtstaler der Öffentlichkeit präsentiert wird. Im Blankensteiner Museum „Rennsteig und Mee(h)r“ bietet sich hierzu der würdige Rahmen.

Auflage liegt bei 350 Stück

Der von Sammlern schon sehnsüchtig erwartete Weihnachtstaler mit einem Durchmesser von 40 Millimeter und einem Gewicht von 26 Gramm erscheint in zwei Legierungen: Patiniert/Antik Finish und Poliert. Beiden gleich ist der 999er Feinsilbergehalt. Verkauft werden die Taler in einem Schmucketui mit Zertifikat zum Stückpreis von 48 Euro. Die Auflage beträgt 350 Stück.

Die Geschichte des Weihnachtstalers reicht zurück ins Jahr 1991, als die damalige Kreissparkasse Schleiz erstmals solch ein Sammlerstück angeboten hatte, damals mit der Bergkirche als Prägung. Es folgten im Jahr darauf die Alte Münze in Schleiz und die Stadtkirche Pößneck als Prägung. Im Jahr 1996 gab es zum ersten Mal gleich vier Motive: die Schleizer Stadtkirche, die St. Peter und Paul Kirche Krölpa, die St. Nicolaus Kirche Harra und die St. Johannes Kirche Neustadt. Die Schleizer Bergkirche schaffte es 1997 nochmals auf den Weihnachtstaler nebst der Wehrkirche Oberoppurg, der St. Michaelis Kirche Lobenstein und der Stadtkirche Triptis.

Kay Wunder entwarf die Motive

„Wichtig war es mir, auch die Saale zu zeigen und das Fichtendickicht“, erklärt Sparkassen-Geschäftsstellenleiter Kay Wunder, der selbst zu Papier und Stift gegriffen hatte, um die Skizzen zu entwerfen, anhand derer die Prägeanstalt Euromint in Bochum die Herstellung vornehmen konnte. Im Vorstand seien die verschiedenen Zeichnungen immer wieder besprochen worden bis das Motiv feststand. „Unser Rennsteig-Wanderer ist das bekannteste Motiv des Rennsteigs überhaupt“, freut sich Ralf Kalich als Vorsitzender der Ortsgruppe Blankenstein des Rennsteigvereins darüber, dass das Denkmal nun auch auf dem Weihnachtstaler verewigt ist.

„Ich bin natürlich sehr erfreut und bewerte dies als eine Würdigung für unsere neue Gemeinde Rosenthal am Rennsteig“, sagt Bürgermeister Peter Keller (FWR) und sieht in dem 2019er Weihnachtstaler auch eine Anerkennung für alle Einwohner, die in diesem Jahr aufgrund der Gebietsreform einige zusätzliche Mühen hatten auf sich nehmen müssen. Möglicherweise werde der Taler gerade bei den Bürgern in Rosenthal am Rennsteig als Erinnerungsstück an das Jahr 2019 ganz besonders gefragt sein.

Erhältlich ist der Weihnachtstaler ab sofort in allen Geschäftsstellen der Kreissparkasse Saale-Orla.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren
Im Moment können keine Kommentare gesichtet werden. Da wir für Leserkommentare in unserem Internetauftritt juristisch verantwortlich sind und eine Moderation nur während unserer Dienstzeiten gewährleisten können, ist die Kommentarfunktion wochentags von 22:00 bis 08:00 Uhr und am Wochenende von 20:00 bis 10:00 Uhr ausgeschaltet.