Zukunft des Waldbades Weitisberga steht auf der Kippe

Weitisberga  Wurzbach sucht neuen Rettungsschwimmer für den kommenden Sommer

Viele Besucher schätzen den Ausblick im Waldbad Weitisberga. Im kommenden Sommer besteht die Gefahr, dass die Einrichtung geschlossen bleibt.

Viele Besucher schätzen den Ausblick im Waldbad Weitisberga. Im kommenden Sommer besteht die Gefahr, dass die Einrichtung geschlossen bleibt.

Foto: Sophie Filipiak / OTZ

Weitisberga. Während derzeit der Schnee ausgiebig genossen wird, macht man sich in der Stadtverwaltung Wurzbach bereits Gedanken über die kommende Badesaison. Denn für das Waldbad Weitisberga wird ein neuer Rettungsschwimmer gesucht. Sollte sich niemand für diesen Job interessieren, könnte das Freibad in dieser Saison geschlossen bleiben.

Zweiter Suchanlauf

Laut Wurzbachs Bürgermeister Jan Schübel (CDU-BU) handelt es sich bei der aktuellen Ausschreibung bereits um die zweite ihrer Art. „Da sich aber relativ wenig Bewerber gefunden haben, haben wir uns dazu entschlossen die Stelle noch einmal auszuschreiben“, erklärt er. Falls sich kein geeigneter Bademeister finden sollte, müsse die Einrichtung in Weitisberga im kommenden Sommer geschlossen bleiben. „Als zweite Konsequenz könnte das Waldbad auch komplett geschlossen werden“, sagt Jan Schübel.

Die Stadt Wurzbach ist Betreiber des Bades und ist seit Jahren aufgrund der knapp bemessenen Finanzen auf Spenden und die Unterstützung von Seiten der Bevölkerung angewiesen. „Es ist jedes Jahr mit erheblichen Aufwand verbunden“, erklärt Wurzbachs Bürgermeister. „Aber wir haben immer darum gekämpft, das Bad zu erhalten.“ Vor allem Badegäste außerhalb der Stadtgrenzen seien in den vergangenen Jahren vom Ausblick und der Natur in Waldbad gelockt worden. Es wäre schade, diese Einrichtung zu schließen.

Hilfe durch Lebensrettungsgesellschaft

Auch die Suche nach dem Vorgänger auf den Posten des Rettungsschwimmers in Weitisberga gestaltete sich schwierig. Als Bademeister Hermann Hillbrand 2018 schwer erkrankte, musste das Waldbad zum einem in dieser Saison früher schließen. Zum anderen dauerte es länger als gedacht, einen geeigneten Ersatz zu finden. Auch die Deutschen Lebensrettungsgesellschaft unterstützte die Stadt bei diesem Vorhaben. Als neuer Rettungsschwimmer wurde 2019 Sebastian Bähring aus Pößneck gefunden, der diesen Posten zwei Sommer lang übernahm.