Zwischenstation Bad Lobenstein: Viele Wohnmobilisten machen Halt an der Ardesia-Therme

Bad Lobenstein  Viele Reisende machen mit ihren Wohnmobilen einen kurzen Halt an der Ardesia-Therme

Viele Gäste erreichen am Nachmittag mit ihren Wohnmobilen den Stellplatz an der Ardesia-Therme und fahren am Folgetag wieder weiter. Einige bleiben aber auch länger und erkunden die Umgebung und besuchen die Therme.

Viele Gäste erreichen am Nachmittag mit ihren Wohnmobilen den Stellplatz an der Ardesia-Therme und fahren am Folgetag wieder weiter. Einige bleiben aber auch länger und erkunden die Umgebung und besuchen die Therme.

Foto: Sophie Filipiak

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Das Wetter dieser Tage ist zwar wechselhaft, aber den Besitzern der Wohnmobile, die derzeit an der Ardesia-Therme in Bad Lobenstein parken, ist das eigentlich egal.

Die meisten von ihnen sind eh auf der Durchreise. Wie das Ehepaar Krause aus Verden in Niedersachsen. „Wir fahren heute weiter nach Bayern und verbringen da noch ein paar Tage, dann ist der Urlaub auch schon wieder rum“, erklärt Rosi Krause. Ihr Mann kümmert sich derweil um den Ablauf der Wohnmobil-Toilette, bevor sie gen Süden starten. Dafür können sie das Abwassersystem der Therme nutzen. Therme-Mitarbeiter Jordan Nicklitzsch ist Otto Krause dabei behilflich.

Die Niedersachsen waren das erste Mal in Bad Lobenstein und sind von der Gegend eigentlich ganz begeistert. Es gibt aber einen Wermutstropfen: „Leider sind hier sehr viele Umleitungen, wenn man sich nicht auskennt, verfährt man sich leicht“, so Otto Krause. Aber seine Frau sieht darin auch etwas Positives: „So sind wir mal durch all die kleinen Dörfer gefahren. Das war schon sehr schön.“

Die Gegend gefällt dem Ehepaar sehr gut. „Zum Verweilen ist es hier ideal“, sagt Rosi Krause. „Wir sind viel gelaufen, ­haben uns die Talsperre angeguckt.“ Von den Fahrrädern, die hinten an ihrem Wohnmobil befestigt sind, haben die beiden Verdener keinen Gebrauch gemacht. „Wir haben nicht die Kondition, die ganzen Berge ­hinauf zu fahren“, lacht Rosi Krause. „Da geht mir dann einfach die Puste aus. “

Der Therme haben die beiden auch einen Besuch abgestattet, als das Wetter zum Wandern nicht geeignet war. Mit den anderen auf den Wohnmobilstellplatz verstehen sie sich gut. „Man lernt hier sehr viele nette Menschen kennen“, so Rosi Krause. Man tausche sich aus und erzählt von seinen Erfahrungen.

Und schon ist das Wohnmobil startklar und das Ehepaar macht sich auf in Richtung Bayern – „hoffentlich haben wir dann nicht noch mal so viele Umleitungen“, so Otto Krause.

Udo-Heinz Sievers schaut den beiden neugierig hinterher. Der Rentner parkt sein Wohnmobil schon eine Weile an der Ardesia-Therme – anders als die übrigen Gäste, die nur ein paar Tage bleiben. Udo-Heinz Sievers wohnt eigentlich in Rendsburg in Schleswig-Holstein, mit seinem Wohnmobil ist er nun das zweite Mal in Bad Lobenstein. „Ich war im vergangenen Jahr schon einmal hier“, erklärt der Rentner. „Das hat mir so gut gefallen, dass ich wieder hierher gefahren bin.“

In der vergangenen Woche ist er angekommen und verbringt seine Zeit hauptsächlich in der Therme. Und das hat einen ernsten Hintergrund: „Ich habe ­früher als Dachdecker gearbeitet und habe daher einige ­Probleme mit den Knien“, erzählt der Rendsburger. Er habe einen Therapeuten der Therme gefragt, ob ihm bei seinem ­Problem geholfen werden könne. Tatsächlich habe er, seit er regelmäßig im Thermal­wasser bade, weniger ­Schmerzen in den Beinen.

Auch sonst ist Udo-Heinz Sievers von der Einrichtung begeistert. „Ich frühstücke jeden Morgen dort und das Personal in der Therme ist sehr gut“, lobt er. Aber nicht nur bei seinen gesundheitlichen Problemen kann er auf die Hilfe der Ardesia-Mitarbeiter zählen: „Auch wenn man mal was mit den Wohnmobil sein sollte, hilft das Personal einem gerne weiter.“

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