Eichsfelder Kaninchenzüchter räumen auf Clubschauen ab

Eichsfeld.  Die Eichsfelder Rassekaninchenzüchter blicken auf ein erfolgreiches Wochenende zurück. Bei den Schauen in Thüringen stellen sie zwei Clubmeister.

Sebastian Wiederhold (links) aus Hundeshagen stellte bei der Schau des Thüringer Clubs „David Gärtner“ Waltershausen die beste Häsin der Schau. Peter Rothämel aus Haynrode wurde erster Clubmeister mit seiner Sammlung.

Sebastian Wiederhold (links) aus Hundeshagen stellte bei der Schau des Thüringer Clubs „David Gärtner“ Waltershausen die beste Häsin der Schau. Peter Rothämel aus Haynrode wurde erster Clubmeister mit seiner Sammlung.

Foto: Sebastian Grimm

Es ist ihr zweiter großer Meistertitel: Vor drei Jahren feierte die Zuchtgemeinschaft Peter Rothämel und Elisabeth Mick aus Haynrode auf der bundesweiten Clubvergleichsschau der Rasse Thüringer in Wutha-Farnroda den Titel Clubmeister. Am vergangenen Wochenende konnte die Gemeinschaft an den Erfolg bei der Clubschau des Thüringer Clubs „David Gärtner“ Waltershausen, in diesem sind viele Züchter der Rasse Thüringer aus dem Freistaat organisiert, in Gräfenhain anknüpfen. Mit einer ihrer beiden Sammlungen wurden sie erster Clubmeister mit 386,5 Punkten. Zwei Rammler dieser Gruppe erhielten mit 97 Punkten das Prädikat „vorzüglich“. Zudem stellte die Zuchtgemeinschaft den „Besten Rammler“ der Schau. Das Prachtexemplar erhielt 97,5 Punkte. Auch die „Beste Häsin“ der Schau kommt aus einer Zuchtanlage im Eichsfeld. Sebastian Wiederhold aus Hundeshagen durfte sich über diese Ehrung einer seiner Häsinnen freuen. Sie erhielt 97 Punkte und damit das Prädikat „vorzüglich“. „Es war die einzige Häsin, die so hoch bewertet wurde“, sagt Wiederhold mit Stolz. Insgesamt stellten die Züchter hier 84 Tiere der Rasse Thüringer den Preisrichtern vor.

Der Wienerclub, Sektion Thüringen Nord, schloss sich mit seiner Meisterschaft in diesem Jahr bei der Kreisschau der Rassekaninchenzüchter des Unstrut-Hainich-Kreises an. Nachdem Udo Bode in diesem Jahr schon bundesweiter Clubmeister wurde, feierte er auch hier den Meistertitel. Im Vorfeld müssen die Züchter für die Wertung acht Tiere benennen, von diesen gehen dann sechs Tiere in die Wertung ein. Und mit 582,5 Punkten landete Bode ein Traumergebnis mit seinen Tieren. Fünf seiner Tiere wurden mit „vorzüglich“ und eins mit „sehr gut“ bewertet.

Auf der 3. Allgemeinen Riesenschau mit internationaler Beteiligung in Flieden Anfang November gab es für zwei Eichsfelder Züchter Grund zum Feiern. 541 Tiere der Rasse Deutsche Riesen in neun verschiedenen Farbschlägen von Ausstellern aus Deutschland, Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Österreich und der Niederlande wollten die begehrten Siegerpokale erhaschen. Einen davon erhielt Werner Hartleb aus Küllstedt.

Ein Rammler seiner zwölf Tiere des Farbschlages Wildfarben erhielt mit 97 Punkten das Prädikat „vorzüglich“. Mit einer seiner Häsinnen übertraf er dieses Ergebnis, erhielt die Traumnote von 97,5 Punkten. Dieses Tier wurde als „Beste Häsin“ der Schau geehrt. Konrad Hagemann, ebenfalls vom Verein aus Küllstedt, erhielt für einen der wildfarbenen Rammler aus seiner Sammlung die Bewertung „vorzüglich“.

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