Kleineberg als Schütze und Vorbereiter

Die Siemeröder landeten den fünften Sie in Folge, klettern damit auf den zweiten Tabellenplatz empor. Die Einheimischen gewannen verdient, während die Mühlhäuser mit einem Abwehrbollwerk ihr Glück versuchten.

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Siemerode. Klar spielbestimmend waren die Platzherren in Hälfte eins. Die Siemeröder verstanden es aber nicht, ihre Chancen zu nutzen. Ein Treffer von André Trümper (10.) fand keine Anerkennung. "Man konnte darüber streiten, ob das Abseits war", bedauerte Co-Trainer Jörg Dölle die Aberkennung. Verzweifelt rannten die Einheimischen an. "Es war schwierig, das Abwehrbollwerk der Mühlhäuser zu knacken", befand Dölle weiter. Um ein Haar hätten sich die Einheimischen kurz vor dem Pausentee noch dumm angeschaut, als die Gäste knapp das Gehäuse verfehlten.

Insgesamt hatte man jedoch den Eindruck, die Mühlhäuser waren nur auf einen Teilerfolg aus. Auch im zweiten Abschnitt rührten die Unioner Beton an. Wie eine Befreiung wirkte der Führungstreffer durch Björn Kleineberg. Thomas Klöppner ließ drei Mühlhäuser ins Leere laufen, ehe er klasse zu Kleineberg flankte, der überlegt per Kopf vollendete. "Gott sei Dank traf Kleineberg, danach versuchten die Mühlhäuser zum Ausgleich zu kommen, spielten offensiver", resümierte Jörg Dölle. Jakob (75.) hatte die beste Chance der Müntzerstädter, Torsteher Dustin Gillich parierte jedoch glänzend. Der eingewechselte Bernd Nolte sorgte schließlich für die Entscheidung. Björn Kleineberg köpfte auf das Mühlhäuser Tor, die Unioner wehrten auf der Linie ab, das Leder landete bei Nolte, der überlegt vollendete. Die Siemeröder Truppe entwickelte sich nach einem recht durchwachsenen Saisonstart zur Mannschaft der Stunde in der Landesklasse West.

Siemerode: Gillich, Rindermann, Dölle, Wellmann, Janich (80. T. Leineweber), Kleineberg, Wehr, Honék, Klöppner (87. R. Leineweber), Trümper (63. Nolte), Thüne. Schiedsrichter: Stegmann (Eisenach), Zuschauer: 360, Torfolge: 1:0 Kleineberg (66.), 2:0 Nolte (82.).

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