Großbaustelle beendet: Telemann-Platz in Eisenach ist fertig

Eisenachh.  Der neue gestaltete Eisenacher Telemannplatz offiziell frei gegeben.

Der neue Telemann-Platz vor der Hauptpost in Eisenach ist fast fertig, dieser Tage wurde die Gedenkstele zur Erinnerung an Georg Philipp Telemann aufgestellt.  Die Stele wurde auf Initiative des Eisenacher Geschichtsvereins errichtet und durch Spenden der Sparkassen-Kulturstiftung und G. F. Walther ermöglicht. 

Der neue Telemann-Platz vor der Hauptpost in Eisenach ist fast fertig, dieser Tage wurde die Gedenkstele zur Erinnerung an Georg Philipp Telemann aufgestellt.  Die Stele wurde auf Initiative des Eisenacher Geschichtsvereins errichtet und durch Spenden der Sparkassen-Kulturstiftung und G. F. Walther ermöglicht. 

Foto: Katja Schmidberger

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Der Platz befindet sich zwischen der Georgenschule und der Eisenacher Hauptpost. Er trägt den Namen des einstigen Hofkapellmeisters Georg Philipp Telemann (1681 bis 1767). „Breitere Gehwege, Bänke, Bäume und verbreiterte Aufenthaltsflächen sind im Innenstadtbereich ein Gewinn. Die damals rumpelige Straße gehört der Vergangenheit an“, freute sich Oberbürgermeisterin Katja Wolf (Linke) laut einer Mitteilung. Möglich wurde all das, weil ein privater Spender den städtischen Eigenanteil an der Baumaßnahme – rund 72.000 Euro – übernommen hatte.

Zeitplan wurde eingehalten

Bauabschnitt eins kann sich sehen lassen: Die Straße ist neu ausgebaut und die Treppenanlage am Pfarrberg wurde neu gebaut. Die ehemals unter einem Kirschbaum auf einer Grünfläche versteckte Telemannstele hat einen prominenten Platz und einen neuen Sockel aus „Dunkeldeutschem Diabas“ bekommen. Sie steht nun direkt vor der steinernen Treppe, über die die Kunden der Hauptpost ein- und ausgehen. Der Bereich vor der Treppe ist vergrößert worden. Jetzt ist Platz für eine Bank mit Papierkorb und drei Fahrradständern sowie einen Baum.

Der Gehweg auf der westlichen Seite ist breiter (zirka 3,70 bis 4 Meter), der Gehweg auf der Ostseite wird im zweiten Bauabschnitt verbreitert (2,50 Meter). Möglich ist das, weil auf der Seite der Georgenschule keine Parkplätze mehr vorgesehen sind. Diese gibt es jetzt nur noch auf der Seite der Hauptpost, heißt es weiter. Insgesamt neun Parkplätze und einen Behindertenparkplatz. Statt wie bislang zwei Stunden dort parken zu können, gilt ab sofort eine neue Höchstparkdauer. „Damit gewährleistet ist, dass Postkunden möglichst oft einen freien Parkplatz finden, darf nur noch maximal 30 Minuten dort geparkt werden. Und: Die Autofahrer haben deutlich mehr Platz beim Aus- und Einparken“, so Wolf weiter.

Basaltpflaster, das nicht mehr zur Pflasterung von Straßen und Gehwegen geeignet ist, wurde als Wasserbaupflaster in den Mühlgraben gesetzt. Von der Treppenanlage, die am Stadtkirchenamt entlang zum Wingolfdenkmal führt, sind fünf alte Stufen erhalten und wieder eingesetzt worden. Alle anderen sind neu angefertigt. Am Pfarrberg im Bereich der neuen Treppenanlage wurde das Bestandspflaster wieder eingebaut. Vorhandene Verlegemuster sind wieder hergestellt worden.

Nächster Bauabschnitt beginnt 2020

Im zweiten Bauabschnitt – er wird 2020 beginnen – wird es um das Erneuern der Vorfläche der Georgenschule inklusive der Stützmauer zur Zufahrt Goetheschule gehen. Trotz heftiger Gewitter mit starken Regenfällen Mitte Juli und einer überschwemmten Baustelle konnte laut Mitteilung der Zeitplan eingehalten werden.

Die Baumaßnahme wurde gefördert durch Mittel der Städtebauförderung in Höhe von fast 445.000 Euro und durch das Programm „Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen“ mit mehr als 200.000 Euro. Die Baukosten des ersten Bauabschnittes lagen bei zirka 618.250 Euro brutto.

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